Montag, 12. April 2021

Lass uns hier raus

Hey ihr Lieben,

ich entschuldige mich hiermit in aller Form: Es tut mir sehr leid. Ich hatte euch einen zweiten Blogeintrag letzte Woche versprochen und habe ihn nicht geliefert. Asche auf mein Haupt. Und jetzt muss ich heute über die letzten 3 Wochen berichten. Na, das kann ja was werden. Trotzdem freue ich mich natürlich, wenn ihr mich nicht vergessen habt und trotzdem weiterhin vorbeischaut.

Wie geht es euch denn so? Mir geht es nicht gut. Also keine Sorge, es geht mir auch nicht katastrophal schlecht, aber ich hab die letzten Tage definitiv zu viel gearbeitet. Freitag über 9 Stunden, Samstag 6 Stunden, heute fast 10 Stunden (mit einer kurzen Pause dazwischen). Ich bin richtig durch. Mein Kopf schmerzt, mein Nacken tut weh, meine Arme sind schwer. Ich freue mich schon so richtig auf mein Bett nachher. Trotzdem kriegt ihr einen Blogeintrag, denn ich bin es euch schuldig und es tut mir gut. Noch ein wenig auf andere Gedanken zu kommen vor dem Schlafen, kann nicht schaden. Und ich muss einfach mal wieder schreiben. Das entspannt mich. Also, wo fange ich an? Vielleicht am besten mit heute. Wir hatten heute den ersten Tag unseres Ausstellungsabbaus. Wir haben viel geschafft. Da ist es wirklich mal von Vorteil, dass die Museen zur Zeit noch geschlossen sind, denn so konnte letzte Woche schon einiges an Vorarbeit geleistet werden. Das ist natürlich ein großer Vorteil, denn so kann ich morgen noch ein paar eigene Sachen erledigen, bevor es am Mittwoch dann auf die große Dienstreise geht. Ich darf/muss nämlich einige der Leihgaben zurückfahren. Einerseits freue ich mich darauf, denn es ist mal was anderes und so sehe ich mal wieder ein bisschen was von der Welt, andererseits gibt es so viele Stressfaktoren. Ich hab Sorge, dass mit dem Auto alles gut geht, dass den Leihgaben nichts passiert, dass die Leihgeber freundlich sind, dass ich selber tanken muss, dass ich das Museum gut repräsentieren muss und dass ich selber gesund wieder in Kamenz ankommen muss. Ihr dürft also gerne mal diese Woche besonders an mich denken, damit alles gut geht. Ich fahre ja eigentlich ganz gerne Auto, aber es stresst mich auch immer ein wenig. Ohne die anderen Autofahrer wäre es wesentlich stress-freier. 😄 Aber ihr wisst ja, es gibt kein Problem, das man nicht mit einem Kamel lösen kann, also wird schon alles gut gehen.

Am Samstag hatte ich eine Feldbegehung. Über die letzte habe ich ja ausführlich in einem der letzten Beiträge schon berichtet. Dieses Mal hatten wir echt Glück mit dem Wetter. Es war zwar Regen angesagt, aber im Endeffekt blieb es trocken (bis auf ein paar ganz kleine Tröpfchen) und dann kam sogar die Sonne raus. Das Feld war leider wenig ergiebig. Danach waren ein paar von uns noch bei einer alten Schanze. Dort wurde nämlich Holzkohle gefunden und wir haben Proben für die Datierung genommen. Das war ganz interessant. Leider kommen die Ergebnisse wohl erst in einem halben Jahr oder so. Mal sehen, ob ich das dann noch mitbekomme. Auf jeden Fall war ich froh, dass alles so gut gelaufen ist, weil ich die Begehung diesmal ganz alleine organisieren musste. Jetzt habe ich aber erst mal bis zum Sommer Ruhe mit den Exkursionen.






Gestern war ja super Wetter. In letzter Zeit ist es hier sehr wechselhaft und der April schlägt voll durch, aber so geht es wohl den meisten. Gestern waren auf jeden Fall etwa 20 Grad und ich habe mit einer Freundin einen schönen Spaziergang gemacht. Danach haben wir noch Kekse gegessen und ein Spiel gespielt. Das war ein sehr schöner Nachmittag. Davor habe ich noch meinen neuen Staubsauger ausprobiert. Den habe ich zu Weihnachten/Ostern bekommen. Als ich Ostern zuhause war, haben wir als Familie nämlich die Weihnachtsbescherung ein wenig nachgeholt, die letztes Jahr ja wegen Corona leider etwas zu kurz gekommen ist. Ich habe viele tolle Geschenke bekommen. Einen Rucksack, den ich schon bei der Feldbegehung testen konnte. Er ist sehr praktisch. Außerdem eben einen Staubsauger (ich hatte noch keinen), ein Spiel und ein schönes Buch namens "Die Wunderkammer der Deutschen Sprache" in dem ich jetzt schon ab und zu ein wenig geschmöckert habe und das viele wundervolle Dinge enthält. Zum Beispiel eine Liste von Homographen. Habt ihr davon schonmal gehört? Das sind Wörter, bei denen sich die Bedeutung jeweils durch die Aussprache unterscheidet, die aber komplett gleich geschrieben werden. Wie Beinhaltung. Na, habt ihr Bein-Haltung oder Be-inhaltung zuerst gelesen? Oder Gliedersatz oder modern oder Versendung. Cool, oder? Vielleicht hört ihr noch öfter von diesem Buch. Es ist wirklich eine kleine Wunderkammer.

So, was ist noch so die letzten Wochen passiert? - Ich war wandern. Am Karsamstag in der Sächsischen Schweiz mit meiner Familie und Freunden von meiner Familie. Das Wetter war schlecht, aber ich war richtig schön warm angezogen und hab mich den ganzen Weg über gefreut, dass ich überhaupt nichts von der Kälte gemerkt habe. Es war eine schöne Tour. Wir haben sogar Ostereier gefunden. Außerdem gab es leckeren Wein zur Rast. Und wir sind an einem coolen alten Schloss oder Rittergut oder so vorbeigekommen. Nur ein wenig hat es mich gewurmt, dass ich kein Fleisch essen konnte, als die Wurst während der Rast so gut geduftet hat













Aber Ostern durfte ich ja dann wieder Fleisch essen. Da gab es gleich zum Frühstück eine Salami in Osterhasenform. 😄
Über Ostern habe ich ja schon im letzten Blogeintrag ein wenig berichtet. Es war schön, dass ich bei meiner Familie sein konnte. Am Freitag habe ich sogar noch einen Spaziergang mit Mama gemacht und mir den von ihr gestalteten Kreuzweg in Reichenberg angeschaut. Auf dem Weg gab es außerdem lustige Schafe zu sehen und ich habe mal ein paar neue Ecken von Reichenberg kennen gelernt, bei denen ich noch gar nicht war.




Auch in Kamenz gab es um Ostern rum schöne Ecken zu entdecken. 




Die Woche vor Ostern hatte ich ja Urlaub. Das war auch sehr schön. Ich konnte ausschlafen, Zeit mit lieben Leuten verbringen, backen, ...


... spontan Raclette machen, entspannen und mich erholen. Nach den letzten vier Tagen ist die Erholung zwar schon wieder futsch, aber der nächste Urlaub kommt bestimmt (muss ja nur noch bis Sommer warten 😄). Nee, im Mai sind ja auch viele lange Wochenenden, an denen man mal ein wenig Urlaubsstimmung aufkommen lassen kann. Und wer jetzt schon Bock auf Sommer hat, dem empfehle ich unbedingt, sich mal das Musikvideo von ein paar Freunden von mir aus Kamenz anzuhören, mit einem schönen Cover zu einem Lied von Revolverheld: https://www.youtube.com/watch?v=NOl7dT0b_3M. Das krasse Floß in dem Video haben die Jungs übrigens auch selber gebaut mit einigen Freunden. Richtig cool, oder?
Und ich muss ja eigentlich auch noch von der Woche davor berichten: Da war das "The Masked Singer" Finale. Der Dino hat gewonnen. Den fand ich auch immer ziemlich gut, von daher kann ich mit seinem Sieg sehr gut leben. Da ich euch gerade erst ein Lied empfohlen habe, verlinke ich euch jetzt keinen Auftritt von ihm. Vielleicht ein anderes mal.

Jetzt ist es schon fast 9 Uhr und der Eintrag ist auch schon ganz schön lang. Ich hab euch sicher nicht alles aus den letzten Wochen erzählt. Irgendwie merkt man sich ja auch nicht alles, wenn da drei Wochen dazwischen liegen. 😅 Aber ich denke, ihr seid halbwegs wieder auf dem neuesten Stand. Der nächste Blogeintrag könnte vielleicht schon am Sonntag kommen. Ich muss da ein Zeitfenster ausnutzen. 😄 Da kann ich euch dann von meiner Dienstreise berichten. Drückt mir wie gesagt die Daumen, dass alles gut läuft und dass ich gesund wieder ankomme.

Danke für euer beständiges Interesse an diesem Blog und ja irgendwie auch an meinem Leben. Es macht mir wirklich immer viel Spaß, hier zu schreiben. Ich hoffe, euch hat es auch diesmal wieder gefallen. Passt auf euch auf und bleibt gesund.

Alles Liebe
eure Hannah

Montag, 5. April 2021

unbegreiflich

Hey ihr Lieben,

da bin ich wieder. In etwa einer Stunde startet der Tatort aus Saarbrücken und hinter mir liegen zwei Wochen mit zahlreichen Ereignissen, von denen ich euch unmöglich in einer Stunde berichten kann. Aber es ist Montag und Montag ist Blogtag, daher sollt ihr heute etwas von mir lesen. Es ist kein typischer Blogeintrag. Es ist vielleicht sogar mehr eine Andacht. Aber ich hatte in den letzten Tagen immer mal Lust, auf ein paar theologische Gedanken zum Thema Ostern.


Nachdem ich letztes Jahr Ostern ganz allein, ohne Gottesdienste, bei mir zuhause gefeiert habe, war es dieses Jahr wieder ganz anders und es hat mich sehr angesprochen. Ich durfte am Gründonnerstag und am Karfreitag im Kurzgottesdienst in Kamenz in einem kleinen Chor singen (wir waren nur zu viert, mehr durften nicht) und dort haben wir ein paar sehr schöne Lieder gesungen. Das Gefühl, wieder singen zu können, war schon echt schön und dann auch noch in Kombination mit diesen Texten, das hat mich schon bewegt. "O Liebe, unermesslich hoch, wie unbegreiflich bist du doch." So hieß es in dem einen Lied und das kam auch in der Predigt vor. Das hat mich sehr zum Nachdenken gebracht. Unbegreiflich - das ist es ja wirklich, was zu Ostern passiert ist. Weihnachten ist ja eigentlich mein Lieblingsfest im Kirchenjahr, aber die Dimension von Ostern hat mich auch schon immer begeistert. Auferstehung! Jesus war tot und nach drei Tagen wieder lebendig (zumindest so halb, denn so richtig wieder zu den Jüngern zurückgekommen ist er ja nicht. Immer nur kurz, aber das ist ja dann wieder ein anderes Thema.) Es ist wirklich unglaublich und doch glauben wir daran. Es ist sogar die Grundlage unseres Glaubens. Und vor allem hat mich immer bewegt, dass er ja eigentlich nichts getan hatte, um den Tod zu verdienen. Ich bin jemand, der sehr stark auf Gerechtigkeit aus ist. Der Lieblingskäse wurde damals beim Abendbrot ganz präzise unter uns Kindern aufgeteilt, damit auch keiner mehr bekommt.  Die erste Frage war immer "Wie viel bekommt davon jeder?". Allen sollte es gleich gut gehen. Wenn jemand zu Unrecht angeschnauzt oder sogar bestraft wird, widerspricht das total meinem Gerechtigkeitssinn. Und daher berührt mich die Leidensgeschichte von Jesus sehr. Dass er das so einfach hingenommen hat. Ich bewundere das. Ich hätte es nicht gekonnt. Es ist unbegreiflich. Da stirbt Gottes Sohn aus Liebe zu uns. Und er lässt sich auslachen, er lässt sich verraten, er lässt sich verhaften und schlagen und ans Kreuz nageln. Er wusste, dass das alles so passieren wird. Er hatte auch Angst. Der Moment, wo Jesus im Garten Gethsemane betet und zu Gott fleht: "Herr, wenn es möglich ist, dann lass diesen Kelch an mir vorüber gehen." ist so menschlich, so nachvollziehbar. Und dann sagt er doch "Aber nicht wie ich will, sondern wie du willst, geschehe." Was für eine Hingabe. Ich bewundere das. Wie stark muss Jesus gewesen sein, dass er das alles ertragen konnte? Oder wie stark muss das Gefühl sein, das ihn all das ertragen ließ? Es ist wirklich unermesslich für mich. Absolut unfassbar. Und deswegen glaube ich so gerne. Weil mir dieser Gedanke so gefällt, dass es diese unfassbare Liebe gibt, die wir nicht begreifen können. Dass es einen Gott gibt, für den das, was für uns unfassbar ist, doch zu fassen ist. Den wir nicht verstehen können, auch nicht verstehen müssen, aber der uns nah sein will. Der selbst zu uns kam, für uns litt, für uns starb, damit wir das nicht erleiden müssen.

Denn die Geschichte endet ja nicht am Karfreitag. Jesus bleibt ja nicht tot. Stattdessen wird Ostern. Alles wird anders, alles wird neu. Der Ostersonntag war dieses Jahr richtig schön. Ich war für eine kurze Andacht in der Kirche, die perfekt die Osterbotschaft und die Osterfreude transportiert hat. Das Wetter hätte nicht besser sein können und nach der Andacht war ich im Ostergarten und konnte die Ostergeschichte noch mal ganz persönlich auf mich wirken lassen. Dann hab ich den Gottesdienst aus Kamenz auf youtube gehört, der so schön, so niedlich und so toll gemacht war, dass mir gleich ganz warm ums Herz geworden ist und es mich stolz gemacht hat, was für eine tolle Gemeinde ich hier habe.
Zu Ostern geschieht ein Wunder. Ich persönlich bin ja ein großer Fan von Wundern. Ich mochte das immer gar nicht, wenn mir jemand erklärt hat, dass man die Wunder ja auch nur metaphorisch verstehen muss und dass sie eigentlich etwas anderes bedeuten. Aber das will ich nicht. Ich will an Wunder glauben. Und ich glaube auch daran, dass Wunder oft passieren. Manche sind groß und manche sind klein. Aber sie passieren. Nämlich genau dort, wo unser Begreifen aufhört.

In letzter Zeit habe ich öfter das Gefühl, dass Dinge passieren, die ich nicht verstehe. Manche davon sind schlecht. Manchmal macht es mir Angst, nicht fassen zu können, wie es gerade weitergehen soll mit der Pandemie und diesem Virus, das wir nicht in den Griff bekommen. Manchmal passieren aber auch gute Dinge, die ich nicht verstehe. Manchmal tut man irgendwie genau das richtige, ohne zu wissen, warum das gerade in dem Moment das richtige ist. Und vielleicht ist das nur Zufall, vielleicht ist es Glück, vielleicht ist es aber auch ein kleines Wunder, das mir passiert. Vielleicht ist es ein kleines Geschenk von Gott an mich, ein kleiner Stups in die richtige Richtung. Das hört sich echt seltsam an und im Grunde bin ich auch echt niemand, der immer alles als Gottes Plan für mein Leben gedeutet hat, aber auch wenn ich vieles selber entscheide, hat er doch seine Finger mit im Spiel. Das glaube ich auf jeden Fall. Und deswegen ist Ostern ein Fest, das mich mit großer Dankbarkeit erfüllt. Weil ich diese Liebe spüre. Weil die Auferstehung eben nicht nur eine Geschichte aus alter Zeit ist, sondern weil sie etwas ausdrückt, was ich in meinem Leben spüren kann. Dass es da jemand richtig, richtig gut mit mir meint. Auch wenn ich das nicht immer greifen kann.








So, und jetzt wundert ihr euch wahrscheinlich, dass ich jetzt erst poste, wo doch der Tatort schon angefangen hat, aber mein Fernseher ist kaputt und da muss ich eh in der Mediathek schauen. Da dachte ich, ich mach das hier noch fix fertig. Vielleicht gibt's in den nächsten Tagen noch einen "regulären" Blogeintrag über meine letzten zwei Wochen, aber da muss ich mal schauen, wie es zeitlich passt.

Bis dahin lasse ich das hier mal so stehen. War mal wieder ein etwas anderer Eintrag. Ich freue mich, wenn es euch gefallen hat.

Alles Liebe
eure Hannah

Montag, 22. März 2021

Keine Steine!

Hey ihr Lieben,

kennt ihr diesen Bibelvers, dass alles seine Zeit hat? Das passt heute irgendwie ganz gut zu meinem Blogeintrag. Allerdings muss ich gleich dazu sagen, dass zwar alles seine Zeit haben mag, ich aber heute ziemlich wenig Zeit habe, daher werde ich versuchen, hier vor 20.15 Uhr durchzukommen (dann kommt der zweite Teil von Ku'damm 63 und den möchte ich gerne anschauen). Es wird also wohl ein Eintrag mit weniger Text und mehr Bildern. Dabei ist diese Woche tatsächlich einiges passiert. Ich habe zum Beispiel am Dienstag meinen ersten Corona-Test gemacht. Es war ein bisschen unangenehm, aber das Gefühl, nachdem man wusste, dass alles in Ordnung war, war das total wert. Ich mach morgen gleich nochmal einen Test, weil ich ja jetzt am Wochenende relativ viele verschiedene Leute gesehen habe und lieber mit einem guten Gefühl in meinen Urlaub gehen würde. Und man darf sich ja jetzt wöchentlich testen lassen. 😊

Ansonsten war letzte Woche auf Arbeit wieder einiges los. Ich hatte eine Schulung am Mittwoch zu Geoinformationssystemen, außerdem habe ich weiter Funde inventarisiert, Fundmeldungen geschrieben und dazu noch einen Evakuierungsplan für unsere Sammlung erarbeitet (bzw. Zuarbeiten dafür geleistet. Den eigentlichen Plan macht eine Firma für uns.) Man kann sagen, dass ich im großen und ganzen recht produktiv war und auch weiterhin bin. Ich habe zwar das Gefühl, dass ich aktuell auf Arbeit so viel verschiedenes auf einmal machen muss, aber ich komme voran und kann dann immer mit einem guten Gefühl nach Hause gehen. Ich bin daher optimistisch, dass ich auch mit einem guten Gefühl in den Urlaub nächste Woche gehen kann.

Das war übrigens ein ganz lustiger Moment letzte Woche.

Ansonsten habe ich letzte Woche Mittwoch einen schönen Film geschaut nach der Arbeit (da hatte ich mal einen freien Abend) und Donnerstag war ich bei der Chefin zum Essen eingeladen. Ich hatte vergessen, dass ich ja Fleisch faste, daher hatte ich nicht rechtzeitig Bescheid gesagt und es gab Fisch im Speckmantel, aber das war so lecker, dass ich das Fastenbrechen nicht bereuen kann. 😄 Nach dem Essen haben wir noch Reisefotos aus Jordanien angeschaut. Das war spannend. Da hab ich gleich Lust bekommen, da auch mal hin zu reisen.

Freitag war dann ein großer Tag, weil ich mit Leni in einem Brautkleidgeschäft war. Das war total aufregend. Leni und ich träumen ja schon seit wir klein sind von unseren Hochzeitskleidern und diesmal war also der Tag, wo Leni tatsächlich mal welche anziehen durfte. Es gab so viele schöne Kleider dort, aber als Laie weiß man ja gar nicht, worauf man da achten muss und was besonders gut an einem aussieht. Es war interessant, da mal ein bisschen was zu erfahren. Die beiden Frauen, die uns beraten haben, waren auch total nett. Die eine war sogar auch ein Zwilling hat sie uns erzählt. Viel mehr zu den Kleidern darf ich ja gar nicht verraten. Auf jeden Fall sah Leni sehr hübsch aus und ich freue mich schon sehr darauf, sie als Braut zu sehen. Fotos gibt es nur von mir und dem Laden. 😉 Der Rest bleibt geheim. 









Das restliche Wochenende habe ich bei meinen Eltern verbracht. Leni und Luki waren ja auch noch da, so dass wir eine sehr lustige Zeit hatten. Samstag musste ich noch arbeiten. Da war eine Feldbegehung, wo wir Scherben (keine Steine!!!) gesammelt haben. Zur Zeit höre ich nämlich häufiger von Leuten, dass sie Keramik als Steine bezeichnen. Das ist was komplett anderes. 😄 Ja ok, zugegeben, bei der Feldbegehung ist es nicht immer leicht, Scherben und Steine zu unterscheiden und als die Funde heute gewaschen waren, tauchte dann doch der ein oder andere Stein unter ihnen auf, aber es war auch sehr matschig am Samstag, so dass man das echt nicht gut sehen konnte. Und ich habe heute gelernt, dass Ton ja im Grunde früher auch mal ein Stein war. Spannend, oder? Trotzdem bestehe ich auf dem Unterschied zwischen Keramik und Stein. Äpfel und Birnen sind ja auch nicht das gleiche. 😄 Auf jeden Fall sind wir da Samstag über ein Feld gelaufen und haben nach Scherben gesucht, die der Pflug ans Tageslicht gefördert hat. Es war kalt und sehr matschig, aber Leni war mit und so konnte ich ihr ein wenig von meiner Arbeit zeigen. Das war schön. Und sie hat tatsächlich auch ein paar richtig schöne Scherben gefunden. Da war ich heute schon ein bisschen stolz, als ich mir die nochmal im gewaschenen Zustand angeschaut habe. Gut gemacht, Leni! 😊



Das sind alle Funde von Samstag (inklusive einiger Steine 😄). War doch ganz ergiebig.

Nach der Feldbegehung war ich dann ganz schön erschöpft und habe mich zuhause noch mal hingelegt. Danach gab es Torte und wir haben ein bisschen was gespielt. (Ich hab nie gewonnen am Wochenende. Das fand ich schade.) Und abends haben wir die erste Folge von Ku'damm 63 geschaut. Beim Abendbrot hätte ich beinahe Wurst gegessen. Sie sah so gut aus. In letzter Sekunde hab ich dann aber an mein Fasten gedacht und laut "Wah. Fleisch!" gerufen. Das muss lustig ausgesehen haben. 😄 Überhaupt gab es viel zu Lachen am Wochenende. Sonntag habe ich dann nochmal das Fasten gebrochen zugunsten meines absoluten Lieblingsessens ("Gefülltes Kraut"), außerdem waren wir im Gottesdienst, ich bin beim Spielen wieder nur zweite geworden und es gab noch ein kleines Stück Torte, dann bin ich heim gefahren. War wirklich schön, mal wieder etwas Zeit mit Leni zu verbringen. Wir haben uns dieses Jahr ja noch gar nicht gesehen.

So, jetzt ist es bald soweit und ich muss zum Ende kommen. Statt eines Liedes aus der 90er Playlist, kann es heute natürlich nur einen möglichen Liedtipp geben: https://www.youtube.com/watch?v=5Sriuus7guQ. Ich freue mich, wenn euch der Beitrag gefallen hat. Nächste Woche wird es voraussichtlich keinen Eintrag am Montag geben. Vielleicht später in der Woche. Lasst euch überraschen. Ich hab dann ja Urlaub, da lasse ich mich treiben und entscheide spontan. 😉

Bleibt gesund und behütet.
Alles Liebe
eure Hannah

Montag, 15. März 2021

Sonne und Regen

Hey ihr Lieben,

tut mir Leid, ich bin schon wieder spät dran. Bin gerade auch noch nicht richtig in Blog-Stimmung. Brauche erst mal einen kleinen Happy-Song (der ist tatsächlich auch in der Dawsons Creek Playlist): https://www.youtube.com/watch?v=kK2hpeqkYjA. Ich finde, bei dem Lied hat man immer automatisch Lust, zu tanzen. In meinem Kopf läuft dazu dann auch immer eine coole Zwillings-Tanz-Nummer auf Lenis Hochzeit ab. Sie in ihrem Brautkleid und ich neben ihr und dann machen wir so eine Choreographie wie in einem Musical. Wäre schön, wenn wir so cool wären. Das passiert wohl nur in meiner Fantasie. 😄

Aber die Vorstellung hat mich gleich erheitert. Also, wie geht es euch? Wie war eure Woche? Ich bin echt froh, dass ich bald mal Urlaub habe. In letzter Zeit stresst mich die Arbeit ganz schön. Die nächsten zwei Wochen werden nochmal heftig. Ich muss diesen Samstag arbeiten und nächste Woche Sonntag habe ich eine online-Führung (wer kommen möchte, kann sich gerne bei mir melden. Ist vermutlich vorerst die Letzte.). Aber dann habe ich Urlaub. Ich wollte gerade sagen bis nach Ostern, aber das stimmt ja gar nicht. Ich hab am Karsamstag gleich Dienst im Museum, wenn wir wieder aufmachen dürfen. Ach Leute, warum bin ich nur so pflichtbewusst? Das stressigste auf Arbeit sind gerade die vielen verschiedenen Aufgaben. Außerdem komme ich nicht so gut voran, wie ich mir das vorgestellt habe, weil immer noch irgendwer was von mir will. Mittwoch ist zum Beispiel so eine Schulung zu Geoinformationssystemen, die sicher spannend ist, aber ich könnte die Zeit eigentlich auch zum Arbeiten gut gebrauchen. Außerdem habe ich ständig Hunger. Ich glaube, ich kaufe mir morgen mal ein wenig Nervennahrung für die letzten 2 Wochen. Das könnte ich gut gebrauchen. Hatte ich, glaube ich, letztes Jahr um die Zeit auch so gemacht. 😄 Ansonsten versuche ich, früh da zu sein, dann kann ich zeitig wieder gehen. Heute war das richtig schön. Da hat man richtig das Gefühl, was vom Abend zu haben. Ah, da fällt mir gerade ein, dass ich noch Wäsche aufhängen muss. Erinnert mich mal am Ende des Beitrages daran. 😉

Ich werde heute auch nicht allzu lange schreiben. Es ist jetzt schon ziemlich spät und ich bin ganz schön k.o. Da ich aber ja selber Schuld bin, indem ich zu spät angefangen habe, muss ich da jetzt durch. Heute war ich auf Arbeit mal wieder mit einer Kollegin im Gelände. Und mal wieder war es kalt, regnerisch und sehr ungemütlich. Ich hoffe, das wird Samstag bei unserer Exkursion nicht ganz so schlimm. Kalt soll es zwar da auch sein, aber hoffentlich bleibt es trocken. Und ich werde daran denken, mich dick anzuziehen. Ansonsten war der Ausflug aber erfolgreich. Wir haben Felder rausgesucht, die wir am Samstag bei einer Feldbegehung nach Scherben absuchen können. Das stelle ich mir echt spannend vor. Geplant ist so eine Aktion auch schon ganz lange, aber die letzten sind dann immer durch Corona ausgefallen. Ich freue mich, wenn es diesmal klappt. Außerdem haben wir ein Gelände untersucht, das wir erst für ein Plateau gehalten haben, das sich dann aber als Hang herausgestellt hat. Trotzdem sah es im Luftbild sehr spannend aus. Ich hab auch zwei Fotos gemacht.



Sieht schon interessant aus, oder? Mit diesen zwei rostigen Tanks, die da in dieser Kuhle liegen? Die Kuhle sieht auch echt künstlich aus. Und dann dieser Einschnitt, der sofort auffällt. Wir haben auch überlegt, ob sich dort eine Geomagnetische Untersuchung lohnt, aber dafür gibt es eigentlich nicht ausreichend Hinweise, die die Ausgaben begründen würden. Am Ende wäre es nur ein teurer Spaß. War trotzdem ganz cool, sich das mal anzuschauen. Danach war ich aber auch echt durchgefroren. Musste mich, als ich dann zurück im Museum war, erst mal beim Mittagessen ganz Nahe an die Heizung setzen und sie auf 5 drehen. Ich hoffe, ich habe mich nicht erkältet. Kann es mir nicht leisten, krank zu werden. Eigentlich will ich diese Woche vor Samstag auch noch einen Corona-Test machen lassen, um die Teilnehmenden an der Feldbegehung nicht zu gefährden. Ich hab noch nie so einen Test gemacht. Bin mal gespannt, ob ich noch einen Termin bekomme, oder ob ich einen Test zuhause machen muss. Werde mich morgen mal erkundigen.

Ansonsten muss ich gerade mal überlegen, was es noch so aus der letzten Woche zu berichten gibt. Ich hab glaube ich am Dienstag oder Mittwoch ein paar Briefe für die Kirchgemeinde ausgetragen. Außerdem hab ich die Kirchennachrichten Korrektur gelesen und war Donnerstag eine lange Runde joggen, bei der ich kurzzeitig so in einer anderen Welt war, dass ich gar nicht mehr gemerkt habe, dass ich laufe. War dann wohl auch sehr schnell. Hab die Strecke auch am nächsten Tag in den Beinen gemerkt. Bin trotzdem ziemlich stolz, dass ich die mittlerweile schaffe. Mittwoch war ein Treffen mit den Pfadfindern, natürlich nur digital. Wir haben wieder Knoten gemacht und es war gar nicht so leicht, das über die Kamera verständlich zu machen. Bin mal gespannt, wann man sich wieder live treffen können wird. Gerade auch mit dem Chor. Das bin ich ja gar nicht mehr gewöhnt.

Das Wochenende war sehr schön. Ich habe Biathlon geschaut, ein bisschen gelesen und mich mit einer Freundin zum Kaffee getroffen, die ich lange nicht gesehen habe. Und ich habe Sonntag mein Fasten gebrochen. Nur ausnahmsweise mal. Ich war eingeladen und wollte nicht unhöflich sein. Und es war richtig lecker. Aber ab jetzt wird wieder bis Ostern gefastet. Außerdem habe ich am Wochenende gelernt, wie man eine Geschichte verändern kann, indem man nur bestimmte Dinge erzählt. 😉



Und ich habe einen sehr schönen Regenbogen gesehen und mir gedacht, dass die Natur manchmal passend zu unserer Stimmung arbeitet. Aus Sonne und Regen wird dann etwas ganz besonderes. Und es ist die Mischung, die das ganze dann so schön macht. Deswegen brauchen wir eben auch manchmal etwas Regen, um zu erkennen, wie wunderschön das Zusammenspiel sein kann. 

Und mit diesem philosophischen Bild bin ich schon am Ende meines Eintrags angekommen. Ich freue mich, wenn er euch gefallen hat und hoffe, dass ich auch nächste Woche wieder genug zu berichten habe. Am Freitag können Leni und ich zumindest schon mal Kleider auf ihre "Footloose"-Qualitäten testen. Darauf freue ich mich schon sehr. 😉 Drückt mir die Daumen, dass es am Samstag nicht regnet und dass ich gesund bleibe.

Alles Liebe
eure Hannah

Montag, 8. März 2021

Ein guter Deal?

Hey ihr Lieben,

heute bin ich mal früh dran. Ich hätte nämlich gerne den Abend frei, daher versuche ich, vor meinem Abendessen fertig zu werden (was keine Kunst ist, da ich ja selber festlegen kann, wann ich esse. Und dann esse ich halt erst, wenn ich fertig bin. 😄) Wie geht es euch, Leute? Mir geht es ziemlich gut. Der Arbeitstag heute war anstrengend, aber ich habe das Gefühl, einiges geschafft zu haben. Daher bin ich doch recht zufrieden mit mir. Auch mit der letzten Woche bin ich ziemlich zufrieden. Freitag kamen zum Beispiel meine Klamotten an, die ich mir bestellt habe und sie passen alle gut und sehen auch gut aus. Ich habe mir unter anderem auch eine Jogginghose gekauft.

Die ist ein bisschen weit, aber ich finde es so bequem. Bei diesen Größen im Internet weiß ich auch nie, was ich wählen soll, wenn ich zwischen einer 32/34 und einer 36/38 wählen soll. Eine 38 wäre zu groß, eine 32 wäre zu klein, eine 34 könnte auch knapp sein. Eine 36 wäre perfekt, aber man weiß ja dann nie, ob das eher die 36 oder eher die 38 ist. Aber so eine Jogginghose kann ja ruhig ein bisschen weit sein. Da passt man dann auch rein, wenn man mal ein bisschen mehr gegessen hat. 😄 Und sie ist innen soooo flauschig und weich. Man möchte sie am liebsten gar nicht mehr ausziehen. Und da ich ja nicht mit der Jogginghose raus gehen kann, lädt das dann wiederum dazu ein, zu viel Zeit faul auf der Couch zu verbringen. Was ich am Wochenende dann gleich getan habe. Obwohl ich sagen muss: Ich war gar nicht sooo untätig. Freitag Abend war ich beim Weltgebetstagsgottesdienst. Habe nämlich beschlossen, dass ich jetzt wieder guten Gewissens in den Gottesdienst gehen kann. Leider darf immer noch nicht gesungen werden. Das fehlt mir schon. (Obwohl auch Leute unter ihren Masken mitgesungen haben. Ich habe es genau gehört. Ich mag es nicht, wenn sich Leute nicht an die Regeln halten.) Aber wenn die Lieder von der CD abgespielt haben, man sogar ein Programmheft hat, wo alle abgedruckt sind und auch nicht explizit darauf hingewiesen wird, dass nicht gesungen werden darf, singen die Leute halt. Was will man machen?! Es war trotzdem sehr schön, in der Kirche zu sein und der Musik zu lauschen. Und es gab für jeden einen Fruchtriegel. Alleine dafür hat sich der Besuch schon gelohnt. 😄



Am Samstag Nachmittag war ich bei einer Familie aus der Gemeinde. Der Vater hat mein Fahrrad repariert und mich gleich zum Essen eingeladen. Ich hab dann etwas mit den Kindern gespielt, während mein Rad repariert wurde. Es hat sogar einen komplett neuen Schlauch und einen neuen Mantel bekommen. Das war ein Luxus. Und ich musste nicht mal was bezahlen. Es hieß, ich könne ja im Gegenzug ab und zu auf die Kinder aufpassen. Wie gut ich bei dem Geschäft weggekommen bin, wird sich noch zeigen, aber eigentlich mache ich das gerne. 😉 Das war auch echt süß, dass ich quasi dort zur Tür reinkam, mich auf die Couch gesetzt habe und sofort kam der kleine Sohn mit einem Buch zu mir, das ich ihm vorlesen sollte. Echt niedlich. Und das Essen war sehr lecker. Es gab sogar was Vegetarisches. So eine Art Kuchen aus Hirse(?) mit Paprika und anderem Gemüse darin. Und dazu eine Jogurt-Feta-Soße. Richtig gut. Direkt danach bin ich zum Chef weiter gefahren und habe mit ihm und seiner Freundin einen Spieleabend gemacht. Da gab es auch nochmal echt guten Kuchen. Ich wurde Samstag also richtig verwöhnt.
Sonntag war dann mein fauler Sonntag. Ich hatte eigentlich überlegt, in den Gottesdienst zu gehen, mich dann aber doch fürs Ausschlafen entschieden. Und irgendwie verging die Zeit am Sonntag auch super schnell. Ehe ich mich versah, war es schon Mittag und dann hatte ich auch kaum was gemacht, als es schon wieder dunkel wurde. Wenigstens habe ich mein Vorhaben umsetzten können, ein wenig an meinem Buch weiter zu lesen. Und Abends habe ich eine leckere Spinatlasagne gemacht, von der ich jetzt die nächsten Tage auch noch was habe (also heute und morgen auf jeden Fall). 

Das war das Wochenende. Die Woche davor war relativ stressig. Ich hatte viele Abendtermine. Dienstag KV-Sitzung, vor der ich noch das Protokollbuch bei einem KV-Kollegen abholen muss. Das war ganz nett. Da saßen wir noch etwas im Garten und haben Kaffee getrunken und gequatscht. Kam mir richtig erwachsen vor. 😄 Auf dem Rückweg ging die Sonne gerade unter und das Licht war total schön. 

Meine Andacht bei der KV-Sitzung fand ich auch ganz gut. Ansonsten war es wieder eine lange und Kräfte zehrende Sitzung. Danach habe ich noch die Enthüllung von The Masked Singer geschaut. Ich hatte dieses Jahr irgendwie noch gar nicht so viel Gelegenheit, mich mal ausführlich mit den Masken auseinander zu setzen und mir meine eigenen Theorien zu bilden, aber die Leute, die bisher enttarnt wurden, fand ich ziemlich cool. Vielleicht habe ich ja bis zur Sendung morgen noch ein wenig Zeit, mal ein paar Indizienfilme zu sichten. Aber mir gefallen alle Masken schon so gut, dass ich es um jeden irgendwie schade finde, der rausfliegt.
Mittwoch hatte ich auf Arbeit eine Art Präsentation gemeinsam mit der FÖJlerin. Den Großteil hat sie vorbereitet, aber ich hab mich natürlich auch vorbereitet und war am Ende sehr glücklich, wie gut es gelaufen ist. Abends war ich noch Joggen und sonst war glaube ich nicht so viel los. Donnerstag hatte ich zu wenig Essen auf Arbeit dabei und deswegen hatte die FÖJlerin wohl Sorge, dass ich vom Fleisch falle und hat mir das auf meinen Schreibtisch gestellt:
Süß, im wahrsten Sinne des Wortes.

Die ist sowieso klasse. Heute hatte sie einen Kuchen aus zerdrückten Spekulatius gemischt mit Pudding dabei. Der war auch super. Und neben ihren Koch- und Backkünsten hat sie auch fachlich einiges drauf. 😉
Freitag hatte ich eine Online-Tagung zur Provenienzforschung, also der Herkunftsforschung von Museumsobjekten, vor allem von Raubkunst. Das Thema finde ich eh sehr spannend, daher habe ich mich gefreut, dass ich teilnehmen konnte. So was könnte mir glaube ich auch gefallen. Ein wenig Detektiv spielen und herausbekommen, wo ein Objekt herkommt. Mache ich ja auch schon ab und zu, obwohl wir ja jetzt keine Raubkunst im Depot haben. Ich finde es trotzdem immer spannend, was über die Menschen herauszufinden, die früher mit dem Objekt zu tun hatten.

So, und damit sind wir schon wieder durch, durch die Woche. Das ging fix. Langsam meldet sich auch mein Magen und könnte was zu Essen vertragen. Bevor ich mich verabschiede, muss ich euch natürlich noch ein Lied aus den 90ern empfehlen. Heute gibt's mal wieder was weniger Schnulziges. Mehr was zum Tanzen. (Na gut, ein entspanntes Tanzen 😄): https://www.youtube.com/watch?v=G4nGOQpFQ_Y.

Ich freue mich, wenn euch der Beitrag gefallen hat. Bleibt gesund und behütet und dann sehen wir uns ja hoffentlich nächste Woche wieder.

Alles Liebe
eure Hannah

Montag, 1. März 2021

Verschiedene Premieren und eine Siedlerkönigin

Hey ihr Lieben,

na, wie geht es euch so? Ich dachte eigentlich, als ich heute von der Arbeit heim bin, ich könnte ja heute mal früh dran sein mit dem Bloggen, aber jetzt ist es doch schon wieder recht spät geworden. Ich hab nämlich noch ein paar Telefonate erledigt und gerade habe ich mir noch was im Internet bestellt. Ich hatte mal wieder Lust auf neue Klamotten und das mit dem Lockdown scheint sich ja noch etwas hinzuziehen (habe ich zumindest heute gelesen). Also habe ich mir was bestellt, was ich sonst nie mache. Ich mag es eigentlich, Dinge anzuprobieren, bevor ich Geld dafür ausgebe, aber ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen. Und außerdem habe ich mir sagen lassen, dass es wohl Glückshormone freisetzen kann, wenn man sich was Hübsches kauft, also probieren wir das mal aus. Und ich freue mich darauf, dass ich so bald mal wieder Post bekomme. 😊

Gerade bin ich irgendwie ein wenig irritiert, weil die Schriftart hier so ungewöhnlich aussieht. Aber ihr werdet mir vermutlich auch nicht sagen können, ob das schon immer so war und im Endeffekt muss ich mich wohl überraschen lassen, wie das Ergebnis dann in der Vorschau aussieht.

Also Leute, mir geht es sehr gut. Ich hatte zwar einen stressigen Tag auf Arbeit und beim Blick in den Kalender für diese Woche wird mir auch schon wieder ganz anders, aber dafür hatte ich ein sehr schönes Wochenende und vorhin hat sich de Termindichte auch schon wieder etwas entzerrt, also bin ich ganz guter Dinge. Ich muss nur für morgen für die KV-Sitzung noch eine Andacht vorbereiten und dass ich das heute Abend nach dem Bloggen noch schaffe, sehe ich ehrlich gesagt noch nicht. Dann wird das morgen alles so knapp. Ärgerlich! Na gut, immer schön einen Schritt nach dem anderen. Jetzt blogge ich erst Mal.

Die letzte Arbeitswoche war auch relativ dicht. Ich hatte am Mittwoch das Arbeitsgespräch mit den ehrenamtlichen Bodendenkmalpflegern, das ich vorbereiten musste. Dadurch habe ich natürlich schon wieder Überstunden gesammelt. Außerdem habe ich zur Zeit das Gefühl, dass ich von sehr vielen Leuten gleichzeitig Arbeitsaufträge bekomme und da muss ich immer schauen, dass nichts hinten runterfällt. Ist gerade etwas anstrengend, das alles zu ordnen. Heute lief auch schon wieder alles etwas ungeplant. Zur Zeit erhöht sich die Anzahl der Leute, die ich betreuen muss auch stetig, weil wir neue Zeichner bekommen. Das finde ich einerseits irgendwie cool, dass ich für all diese Leute quasi die "Chefin" bin, aber andererseits komme ich dann selber weniger zu meinen Aufgaben. Und ich mache mir immer ein bisschen den Kopf, ob ich alles richtig erklären kann. Die Neuen sind aber zum Glück ziemlich fit und lernen schnell.

Letzte Woche sind mir zwei wichtige Dinge kaputt gegangen, die mir beide dadurch im Alltag fehlen: einerseits mein Fahrrad, das am Mittwoch dummerweise ein komplett platten Hinterreifen hatte und am Donnerstag Abend dann auch noch die Glühbirne bei mir im Schlafzimmer. In beiden Fällen gestaltet sich die Reparatur schwierig. Für das Fahrrad habe ich zwar Flickzeug, allerdings habe ich noch nie einen Reifen geflickt und wüsste auch gar nicht, wie ich den Schlauch da raus kriegen soll. Ich habe aber schon jemanden aus der Gemeinde gefunden, der sich netterweise bereit erklärt hat, mir bei diesem Problem zu helfen und mein Fahrrad zu reparieren. Bei der Glühbirne im Schlafzimmer ist eigentlich das einzige Problem, dass ich selber zu klein bin, um an die Lampe zu kommen und sich ein Austausch daher sehr schwierig gestaltet. Ich müsste vermutlich erst das Bett verrücken (bzw. Matratze und eventuell auch das Lattenrost rausnehmen), mir dann eine Leiter organisieren und dann irgendwie die Birne wechseln. Nichts, was man mal eben so erledigt. Und jetzt haue ich jedes Mal, wenn ich ins Schlafzimmer komme, auf den Lichtschalter neben der Tür, nur um mich dann zu erinnern, dass das Licht ja nicht funktioniert. 😄 Aber eventuell frage ich mal einen Kumpel, der wirklich riesig ist, ob er mir beim Wechseln der Glühbirne behilflich sein könnte. Das wäre eine Idee...
Na gut, also diese Dinge sind kaputt gegangen, aber gleichzeitig habe ich letzte Woche auch meine Wohnung durch einige Dinge aufgewertet. Ich habe zum Beispiel endlich einmal ein paar Familienfotos im Wohnzimmer aufgehängt (hatte ich davon letztes Mal schon berichtet?). Die sehen echt klasse aus. Außerdem habe ich es geschafft, das erste Mal seit ich hier in Kamenz wohne mal meine Fenster zu putzen. Sieht schick aus, wenn sie sauber sind. 😊 Sollte ich vielleicht öfter mal machen.
Auch beim Joggen war ich letzte Woche sehr stolz auf mich, denn wir haben unsere Strecke um eine Schlaufe erweitert und auch wenn ich am Anfang das Gefühl hatte, sehr schwere Beine zu haben, habe ich mich dann gut eingelaufen und am Ende war es einfach ein super Gefühl, so eine ordentliche Strecke geschafft zu haben, vor allem wenn ich es mit dem vergleiche, was ich noch im Oktober geschafft habe, als wir angefangen haben mit dem Joggen. Ich habe heute allerdings auch erfahren, dass meine Laufpartnerin tatsächlich mittlerweile fleißiger ist als ich und auch mal ohne mich laufen geht. Da muss ich mir ja Mühe geben, dass sie mich nicht abhängt.

Oh Mann, Leute, es ist schon wieder fast um 10. Da muss ich jetzt mal einen Zahn zulegen. Vom Wochenende wollte ich euch aber eh nur in aller Kürze berichten. Es reicht, wenn ihr wisst, dass ich ein sehr schönes Wochenende hatte. Ich war auf dem Hutberg und das erste Mal am Kamenzer Flugplatz (obwohl der wirklich nicht so weit weg ist). So Flugplätze haben schon was. Ich mag diese Weite.


Außerdem habe ich eine leckere Torte gebacken mit sehr viel Sahne. Irgendwie muss ich scheinbar gerade kompensieren, dass ich kein Fleisch esse. Ich trinke dafür gerne mal ein "Glasl" Wein 😉 oder ein Radler und ich esse Süßes. Stelle es mir sehr schwierig vor, Fleisch, Alkohol und Süßes zu fasten. Das wäre dann wirklich eine sehr entbehrungsreiche Fastenzeit. Und wir haben erst kürzlich in meinem Gesprächskreis in der Gemeinde besprochen, dass Fasten keine Selbstkasteiung sein muss. Apropos kasteien: hab ich euch eigentlich schon erzählt, dass ich meine Liste der Wörter, die wir wieder öfter benutzen sollten, um das Wort "wortgewandt" ergänzt habe. Ich glaube, ich fände es sehr schön, wenn mich Leute für wortgewandt halten würden. Das klingt so intelligent und elegant, oder? 
Hier noch ein Bild der Torte.

Am Wochenende ist es mir übrigens das erste Mal seit Beginn der Fastenzeit schwer gefallen, kein Fleisch zu essen. Wir haben nämlich bei dem Griechen bei mir um die Ecke Essen bestellt, den ich schon lange Mal testen wollte und ich konnte nur vegetarische Beilagen essen. Die waren auch sehr lecker (es hab Auberginen und gefüllte Weinblätter und Feta und Oliven), aber ich esse halt so gerne diese griechischen Hackfleischdinger mit Käsefüllung (Bifteki) und es ist mir echt schwer gefallen, die nicht zu bestellen. Na gut, so habe ich einen Grund, mal wieder beim Griechen zu bestellen. Es war auch alles echt lecker, also lohnt es sich. Außerdem habe ich mir sagen lassen, dass es auch in anderen Städten sehr gute griechische Restaurants gibt. 😉 Vielleicht ergibt sich ja nach Ostern mal die Möglichkeit, irgendwo Bifteki zu essen.
Ansonsten wurde ich am Wochenende noch zur Siedlerkönigin ernannt. Das war auch ein kleiner Erfolg für mich. 😊

So, bevor ich mich ins Bett verabschiede, muss ich euch ja noch ein Lied aus meiner 90er-Playlist empfehlen. Das hatte ich euch ja das letzte Mal versprochen. Ich nehme jetzt einfach mal das erste, das spotify für mich abspielt. Hier ist es: https://www.youtube.com/watch?v=TolHm9GLL4k. Schön entspannt. Passt vielleicht ganz gut zum Einschlafen. Ich freue mich, wenn euch der Beitrag gefallen hat. Tut mir leid, dass er schon wieder so spät kommt. Drückt mir die Daumen, dass ich morgen noch eine gute Andacht zu Stande bringe. Ansonsten wünsche ich euch eine schöne Woche. Bleibt gesund und bleibt behütet.

Alles Liebe
eure Hannah