Donnerstag, 12. September 2024

Mein Leben auf der Baustelle

Intro-Mukke

Hey ihr Lieben,

da bin ich wieder. Wie geht´s euch? Ich komme langsam wieder etwas zur Ruhe. Die letzten Tage und Wochen waren stressig. Viel Arbeit, oft auch am Wochenende, viel unterwegs. Jetzt genieße ich es gerade, dass ich die letzten zwei Abende einfach frei hatte und entspannen konnte. Und heute ist dann auch mal wieder Zeit für einen Blogeintrag.

Ich fühle mich zur Zeit ein bisschen wieder wie im Studium, weil sich mein ganzes Leben zuhause fast ausschließlich in einem Zimmer abspielt. Dort schlafe ich, dort schaue ich fernsehen und manchmal esse ich dort auch. Meine ganze Wohnung ist schon seit einigen Wochen eine einzige Baustelle. Der Wasserschaden ist zwar mittlerweile behoben, aber es stehen immer noch Trockner in meinem Bad und im Schlafzimmer und die Böden sind offen. Daher schlafe ich nun schon seit 38 Tagen auf der Couch und seit Samstag stehen nun auch meine ganzen Möbel noch mit im Wohnzimmer, weil das Schlafzimmer einen neuen Boden bekommen soll und gestrichen wird, wenn das Trocknen beendet ist. Wie lange das noch dauern wird, konnte mir aber bisher keiner sagen. 



So richtig trägt das natürlich auch nicht dazu bei, dass man sich zuhause besonders wohl fühlt. Ich habe mich aber mittlerweile dran gewöhnt. Am Anfang fand ich es noch gut, viel außer Haus zu sein, weil es zuhause ja eh so ungemütlich war. Mittlerweile hat das Wohnzimmer auch so zugestellt schon eine gewisse Gemütlichkeit gewonnen. Trotzdem ist es natürlich kein Dauerzustand und ich freue mich auch schon darauf, dass ich dieses Wochenende mal wieder raus aus der Wohnung komme.

Auch im Museum war in den letzten Wochen viel Baustelle. Wir haben unsere neue Sonderausstellung aufgebaut. Es war dieses Mal wieder total stressig und denkbar knapp. Wir sind tatsächlich erst fünfzehn Minuten vor der Eröffnung mit dem Aufbau fertig geworden. Das Ergebnis kann sich aber durchaus sehen lassen. Es ist eine echt schöne Ausstellung geworden. Ein wenig interaktiver als sonst und sehr vielseitig. Das gefällt mir. Tatsächlich hatten wir auch in den letzten Tagen schon recht viele Gäste, denn die Eröffnung war gut besucht, wir hatten schon diverse Gruppen da und es war Tag des Offenen Denkmals am Wochenende. Das ist wirklich schön. Ich hoffe, dass einige Gäste so begeistert waren, dass sie wiederkommen oder uns weiterempfehlen. Wir haben auf jeden Fall schon viel positives Feedback bekommen. 








Trotzdem ist diese Woche sehr anstrengend. Wir hatten fast jeden Tag (außer heute) mindestens eine Schulklasse da. Dienstag und Mittwoch waren es sogar 2, also über 40 Kinder. Wenn die um 9 Uhr da sind, und du mit denen 2 Stunden Programm machst, ist der Tag eigentlich gelaufen. Dann will man sich nur noch hinlegen.

Nanu, jetzt ist einfach gerade mein Laptop ohne Vorwarnung ausgegangen. Seltsam. Ich glaube, es tut ihm nicht gut, dass ich ihn so selten benutze. Aber ich hab oft, wenn ich nach Hause komme, einfach keine Energie mehr, mich noch mit irgendwelchen Orga-Sachen rumzuschlagen. Ich denke mir dann immer, ich mache ihn das nächste Mal an, wenn ich blogge und dann kann ich noch dieses und jenes erledigen, aber ich habe jetzt auch schon wieder überhaupt keine Motivation außer dem Bloggen noch irgendwas anderes am Computer zu machen. Dabei sind da ein paar Dinge auf meiner Liste, die ich mir eigentlich mal anschauen müsste. Die Steuer und meine Versicherung, die mir geschrieben hat. Aber das wird wohl auch heute wieder verschoben. Viel lieber werde ich gleich noch ein entspanntes Bad nehmen. Da es draußen jetzt deutlich kälter und dunkler wird, ist das ja jetzt auch die perfekte Zeit dafür.

Aber es ist schon irgendwie seltsam, wie schnell das Wetter umgeschlagen ist. Am Sonntag war es ja noch Hochsommer und jetzt ist plötzlich der Herbst da. Dienstag hatten wir (wahrscheinlich am letzten schönen Sommerabend) ein kleines Sommerfest auf Arbeit im Hermannbad. Da konnte ich tatsächlich auch noch schwimmen gehen. Die Runde war total lustig. Wir haben gegrillt und allerhand Quatsch gemacht, zum Beispiel "Hobby-Horsing" mit einer Poolnudel, die an einer Seite zu einem Pferdekopf gebogen war. Das war witzig.

Ab Montag startet glaube ich eine etwas ruhigere Zeit auf Arbeit. Wir haben dieses Jahr keine Ausstellung mehr, so dass ich mich ohne Druck ein paar Recherchen widmen kann und wieder etwas mehr zu unserer Sammlung erfahre. Es ist trotzdem heftig, wie nah das Jahr schon wieder seinem Ende gekommen ist. Jetzt, wo der Sommer vorbei ist, ist ratzfatz Weihnachten.

Nun ja, davor kommen hoffentlich noch ein paar Blogeinträge von mir (mindestens jeden Monat einer 😉) Für heute bin ich fast am Ende angelangt und wie immer werfen wir mal einen Blick in das Kuriositätenkabinett von wikipedia. Neulich stand übrigens bei uns in der Zeitung ein Artikel zu dem Kronleuchter in der Kölner Kanalisation, von dem ich euch neulich mal berichtet hatte. Habt ihr schon mal vom Mierscheid-Gesetz gehört? Das stellt wohl einen Zusammenhang her zwischen den Stimmen, die die SPD bei der Bundestagswahl in Prozent bekommt und der Rohstahlproduktion der Alten Bundesländer her. Und tatsächlich schien es zumindest früher überraschenderweise gut aufzugehen, obwohl es nur ein Scherz war. Ich habe leider keine Angaben zur heutigen Rohstahlproduktion in Deutschland, geschweige denn glaube ich, dass da noch unterschieden wird in alte und neue Bundesländer, aber irgendwie passt der Beitrag ja zur Wahl, daher habe ich ihn für diesen Beitrag ausgesucht.

Jetzt werde ich noch einiges erledigen müssen, bevor ich auf meine Couch zurückkehre, diesmal zum Schlafen. Habt morgen einen schönen Freitag und einen guten Start ins Wochenende.

Alles Liebe
eure Hannah

Donnerstag, 15. August 2024

Urlaub mit Hut

Intro-Mukke

Hey ihr Lieben,

endlich hab ich mal wieder Zeit, hier was zu schreiben. Jetzt ist tatsächlich schon wieder ein Monat vergangen, seit ich zuletzt geschrieben habe. Ich habe aber auch immer viel zu tun. Gerade in den letzten Tagen war ich ständig unterwegs. Deswegen freue ich mich umso mehr, dass ich heute einen freien Abend habe.

Natürlich ist in der letzten Zeit so viel passiert, dass ich gar nicht alles erzählen kann. Ich glaube, ich kann mich nicht mal mehr an alles erinnern. Ich war im Juli tatsächlich seit langer Zeit mal wieder länger krank. Ich bin ja eigentlich nie krank. Wenn es hoch kommt, ein-zwei Tage im Jahr. Dieses Mal war ich aber tatsächlich mal ne Woche zuhause. Ich hatte schlimme Schluckbeschwerden und es tat echt gut, sich mal diese Zeit zu nehmen, um gesund zu werden. Auch wenn ich natürlich ein schlechtes Gewissen hatte, weil ich so lange zuhause war und nichts gemacht habe als gesund zu werden. Dann war ich zwei Tage zurück auf Arbeit und hatte danach schon wieder Urlaub. So war ich am Ende tatsächlich fast 4 Wochen nicht auf Arbeit. Zum Glück kommt die heiße Phase jetzt erst wieder. In drei Wochen eröffnen wir unsere neue Sonderausstellung. Bisher wird noch viel geplant und einiges ist auch noch in der Schwebe, aber ich habe eigentlich ein gutes Gefühl. Ich glaube, die Ausstellung wird richtig schön. Sie wird dieses Mal ein wenig interaktiver. Wir hoffen, das kommt gut bei den Gästen an. Vielleicht können wir ja auch ein paar Schulklassen zu uns locken. Ich will ihnen auf jeden Fall schreiben, dass wir für die Sonderausstellung ein Programm anbieten. Und da die Ausstellung bis Februar nächsten Jahres läuft, haben sie auf jeden Fall viel Zeit, zu uns zu kommen.

So, jetzt kommen wir mal zu meinem Urlaub. Ich habe gedacht, ich erzähle euch von meinem Urlaub in Form von Hut-Fotos. Ich habe mir nämlich vor ein paar Jahren mal einen schönen Hut gekauft und habe ihn bisher viel zu selten aufgesetzt. Und dieses Jahr habe ich entschieden, ihn mit in den Urlaub zu nehmen. Das war eine sehr gute Idee, denn das Wetter hat auch gepasst. Es war super sonnig. Also schauen wir mal, wo mein Hut und ich so überall waren.

Hier sind wir noch in Kamenz an der Bushaltestelle. Der Urlaub geht los.

Hier sind wir auf dem Weinfest in Veitshöchheim. Dort gab es sehr leckeren Wein.

Zur Untermalung hier noch ein Bild, wo man den Hut nicht sieht.

Er war nachts unterwegs... (hier wieder ein Bild vom Weinfest, aber ohne Hut)

...und bei schönstem Sonnenschein auf dem Salzberg bei Hallstatt.

Am Wolfgangsee wurde er gegen einen Fahrradhelm getauscht.

Die Fahrräder wurden am Weißen Rössl geparkt. Das Essen dort war sehr lecker.

Aber in Salzburg war er wieder dabei.

Später fuhr er noch vom Salzkammergut in die Steiermark, da gibt es aber leider keine Fotos mehr. Das Wetter wurde dann ein bisschen weniger sonnig, so dass er in Graz nicht mit dabei war. Da war es aber auch sehr schön.



Ja, es war ein richtig schöner Urlaub. Wir haben viel gesehen, hatten aber auch Zeit zu entspannen und Olympia zu schauen. Das hat Spaß gemacht. Nur die Rückfahrt war stressig. Da war ich zwei Stunden später zuhause, weil ich zwei Mal einen Zug verpasst habe, weil der vorherige Verspätung hatte. Dadurch war der Erholungseffekt dann schon wieder etwas gestört. Na ja, bald ist wieder Wochenende und der nächste Urlaub kommt ja auch irgendwann. Dann wahrscheinlich nicht mit diesem Hut, weil es im Winter dafür zu kalt ist.
Zuhause ist es gerade bei mir nicht so gemütlich, weil ich einen Wasserschaden in der Wohnung habe. Ein Rohr im Bad hat ein Leck und so hat sich Schimmel im Schlafzimmer gebildet. Ich schlafe daher seit ich wieder zuhause bin auf der Couch. Da ist es aber überraschend gemütlich. Trotzdem hoffe ich natürlich, dass da bald etwas passiert.

Da ich im August jetzt wieder viel mit der Ausstellung zu tun habe, kann es gut sein, dass ich erst im September wieder die Zeit finde, zu schreiben. Irgendwie finde ich es aber auch schade, dass zur Zeit so wenig kommt. Ich werde schauen, was ich tun kann. Bevor ich mich für heute verabschiede, müssen wir uns natürlich noch kurz im Kuriositätenkabinett von wikipedia umsehen. Heute tauchen wir ein in die Welt der Kulinarik. Wusstet ihr, dass es Bananenketchup gibt? Er kommt von den Philippinen und wurde dort erstmals während des Zweiten Weltkriegs hergestellt, weil die Tomaten knapp waren. Besonders kurios: zum Teil wird er rot gefärbt, um richtigem Ketchup zu ähneln. Ich wüsste gerne, wie er schmeckt. Ich mag Bananen und könnte mir vorstellen, dass er nicht schlecht ist, andererseits ist es sicher auch gewöhnungsbedürftig, wenn man normalen Ketchup kennt.

So, für heute bin ich am Ende angelangt. Ich bin auch schon etwas müde. Freue mich auf das Wochenende, das bald beginnt. Ich freue mich, wenn euch der Beitrag gefallen hat und ihr auch beim nächsten Mal vorbeischaut, auch wenn ich nur so selten was schreibe.

Bleibt behütet und bis bald.
Alles Liebe
eure Hannah

Donnerstag, 4. Juli 2024

Juni

Intro-Mukke :) 

Hey ihr Lieben,

da bin ich wieder. Ich hatte letzte Woche eigentlich schon angefangen, einen Beitrag zu tippen, aber da war ich irgendwie schlecht drauf und hab dann doch nichts veröffentlicht. Heute bin ich gut drauf, also habt ihr wahrscheinlich Glück und bekommt endlich mal wieder was von mir zu lesen. Die Intro-Mukke habe ich übrigens beibehalten. Musste da letzte Woche dran denken, weil ich irgendwo gelesen hatte, dass die gesamte Performance zu dem Song komplett improvisiert war und innerhalb von 3 Stunden entwickelt wurde. Als ich mir das Video letzte Woche nochmal angeschaut hab, musste ich feststellen, dass das durchaus nachvollziehbar ist. 😄 Hatte das Ganze gar nicht mehr so melodramatisch im Kopf. Der Film ist auf jeden Fall in meinem Kopf mit einer für mich sehr schönen Erinnerung verbunden, wie Leni und ich eines Abends alleine zuhause waren und den Film im Fernsehen geschaut haben (wir kannten den ersten Teil damals noch gar nicht). Aber ich weiß noch, wie wir zusammen ganz schlimm geweint haben bei "Gotta go my own way" und auch wenn sich das jetzt nicht so positiv anhört, war das für mich doch ein sehr schöner Abend. 😂

In den letzten Wochen hatte ich auf Arbeit häufig Programme mit Hortgruppen oder Kindergartengruppen. Das war schön, aber auch anstrengend. Wir hatten einen Raum in der alten Nudelfabrik bekommen, den wir für drei Wochen als Spielzimmer nutzen konnten. Dort durften die Kinder mit Bauklötzen bauen, Brettspiele spielen, malen und vieles mehr. Abwechselnd waren mein Kollege und ich vor Ort und haben den Raum betreut und gelegentlich zum Spielen animiert. Wenn die Gruppe sehr groß war, waren wir auch beide vor Ort. Das lief sehr gut und hat viel Spaß gemacht. Wenn es etwas ruhiger war, ist man auch selbst ein wenig zum Spielen gekommen. Hier ein paar Fotos meiner Versuche: 

Die alte Nudelfabrik von außen






Wir hoffen jetzt, dass wir beim zukünftigen Nutzungskonzept zur Nudelfabrik mit berücksichtigt werden und als Museum dort ein paar Räume bekommen. Auch wenn Sie sich vielleicht nur bedingt als Ausstellungsfläche anbieten, sondern eher als Raum für pädagogische Programme, ist es doch eine super Möglichkeit, nochmal eine andere Zielgruppe anzusprechen und die Besucherzahlen waren auch echt nicht schlecht. Diese Woche sind jetzt noch ein paar Gruppen direkt im Museum gewesen (am Dienstag und heute). Das war auch sehr schön und hat Spaß gemacht. Jetzt habe ich nur noch nächsten Dienstag Ferienprogramm, dann war es das mit den wichtigen Terminen und der Urlaub ist nicht mehr weit.

Es ist schon echt komisch, arbeiten zu müssen, wenn so viele andere Leute Ferien oder Urlaub haben. In den letzten Wochen war ich öfter mal alleine im Museum, weil Kolleginnen und Kollegen im Urlaub bzw. auch jemand krank war. Das war gar nicht so einfach. Teilweise musste ich das Museum zu machen, weil ich ja in der Nudelfabrik sein musste. Na ja, so habe ich mir den Urlaub bald wirklich verdient. Ich kann es kaum erwarten, mal wieder richtig auszuschlafen über mehrere Tage hinweg und nicht nur für ein Wochenende. Vor meinem Urlaub planen wir noch ein wenig an der nächsten Sonderausstellung. Ich habe schon so viele Ideen und Bilder im Kopf, wie es werden könnte und wenn das alles so klappt, wird es echt cool. Unser Thema ist der Löbauer Berg und neulich haben wir schon mal mit dem ganzen Team (außer der Kollegin, die Urlaub hatte und den Wochenendkräften) eine kleine Exkursion auf den Berg gemacht zur Recherche. Das hat Spaß gemacht. Ich war das erste Mal auf dem Gusseisernen Turm oben. Wirklich beeindruckend. Leider hat uns auf dem Rückweg ein Gewitter eingeholt und wir sind klatschnass geworden. Da hat nicht mal meine Regenjacke geholfen, obwohl ich bei der eh langsam den Eindruck habe, dass die durch ist und nicht mehr vor Regen schützt. Ich glaube, es wird mal wieder Zeit für eine neue Jacke. 








Neulich war ich auch mal wieder ein wenig in der Museumswelt unterwegs und habe mir das Panzermuseum in Munster angeschaut. Auch wenn Panzer ja gar nicht so mein Thema sind, wollte ich da unbedingt mal rein und mir das anschauen. Ich war sehr positiv überrascht. Ich hätte gar nicht damit gerechnet, dass es so groß und modern ist. Die Dauerausstellung dort ist erst letztes Jahr neu gemacht worden und sie ist echt ganz cool. Es wird zum Beispiel gegendert und es gibt Klappen, die Bilder verdecken, auf denen tote oder stark verwundete Menschen zu sehen sind. Auf denen war jeweils so ein Warnschild drauf zu sehen. Sehr gut gefallen haben mir auch die beiden Stellen, wo die Gäste ihre Meinung und was ihnen gerade durch den Kopf geht, aufschreiben konnten. Auch die Texte fand ich sehr reflektiert und das Thema wurde von unterschiedlichen Seiten beleuchtet. Es war keineswegs Militärverherrlichend, sondern durchaus kritisch. Es gab auch eine Tabelle darüber, dass in den letzten Jahren die Entlassungen aufgrund von Extremismus innerhalb der Bunderwehr zugenommen haben. Dass Verfehlungen häufiger gemeldet werden und dass diese Taten ja gegen den Eid der Bundeswehr verstoßen. Und auch die Texte zur Zukunft der Panzer fand ich sehr interessant. 







Überhaupt bin ich in letzter Zeit ja immer mal etwas auf den Spuren der Bundeswehr unterwegs. Eigentlich finde ich ja den Gedanken ganz gut, dass das irgendwie so eine Gemeinschaft ist, die überall verteilt sind, aber ganz viele verschiedene Leute gehören dazu und das verbindet sie. Und dann erkennen Sie sich ja auch anhand der Uniform untereinander und müssen sich ja dann auch grüßen und so. Ich finde das schon interessant. Auch mit den ganzen Familien, die da mit dran hängen. Das ist fast so ein bisschen wie unter den ganzen Königshäusern. (Kennt ihr diese Bilder von den ganzen Prinzessinnen und Prinzen aus den verschiedenen europäischen Königshäusern, die zusammenkommen, weil irgendeine von ihnen Geburtstag hat?) Eigentlich haben die einzelnen Personen nicht so viel miteinander zu tun, aber irgendwie können sie sich wahrscheinlich schon gut in die anderen hineinversetzen, weil sie ähnliche Lebensrealitäten haben und deswegen sind sie halt doch irgendwie alle zusammen bei der gleichen Veranstaltung. Neulich war ich auch beim Tag der Bundeswehr am Fliegerhorst Holzdorf. Das war auch nicht uninteressant, weil man zum Beispiel mal einen Regierungsflieger ganz aus der Nähe sehen konnte und ziemlich coole Flug-Shows geboten wurden. Einer hat ganz schön halsbrecherisch aussehende Loopings und Sturzflüge da mit seinem Eurofighter gemacht. Das sah spektakulär aus.

Man sieht leider nicht wirklich viel auf den Bildern.



Jetzt seid ihr wieder ein bisschen auf dem Laufenden, was bei mir so los ist. Neben den ganz großen Ereignissen passieren natürlich auch immer wieder kleine Dinge. Ich freue mich zum Beispiel sehr über meinen kleinen Rosenstrauch, den ich zum Geburtstag bekommen habe, dem dann alle Blüten vertrocknet sind, obwohl ich der Meinung war, ich hätte ihn ordentlich gegossen, und der jetzt nach behutsamer Pflege wieder aufgepäppelt wurde und neue Blüten trägt. Aktuell sind zwei schon offen, eine ist noch grün und eine weitere kommt glaube ich auch schon nach. Das macht mich sehr glücklich. Ich war immer der Meinung, ich hätte keinen grünen Daumen, daher bin ich froh, dass mir hier so ein Erfolgserlebnis gelungen ist. Seit kurzem hat sie sogar so einen super fancy Blumentopf mit Wasserstandanzeige und Bindfaden im Wasser, der das Wasser direkt von unten in die Erde bringt. So wird sie hoffentlich noch lange leben und mich erfreuen. Ich muss mir noch noch überlegen, wo ich sie während meines Urlaubs unterbringe.



Jetzt werde ich schon langsam müde. Morgen muss ich nochmal lange auf Arbeit sein, dann einkaufen und dann kommt ja auch schon Fußball. Wird wieder ein langer Tag. Wenigstens sind morgen nicht wieder 60 Kinder im Museum. Da kann ich mich ein wenig mehr auf die neue Ausstellung konzentrieren. Hab schon einen Plan, was morgen zu tun ist und freue mich schon darauf. Es ist immer schön, wenn neue Ausstellungen wachsen und Form annehmen.

Bevor ich mich ins Bett verabschiede, müssen wir natürlich noch gemeinsam einen Blick in das Kuriositätenkabinett von wikipedia werfen. Diesmal hat der Eintrag natürlich mit Fußball zu tun. Es geht um die "ausgeglichenste Abschlusstabelle der Fußballgeschichte". Also ich fand ja schon Gruppe E bei der EM hochgradig nervig, aber in Rumänien muss es 1983/84 eine Saison gegeben haben, wo zwischen dem Zweitplatzierten und dem Vorletzten nur 2 Punkte lagen. Wer jetzt denkt "Wow, was für ein krasser Zufall", den muss ich leider enttäuschen. Die Spiele und Ergebnisse waren wohl im Voraus abgesprochen und die Teams haben sich gegenseitig unterstützt, um die Chefs der Spieler zufrieden zu stellen. Das waren häufig große Bergbaufirmen und den Spielern drohte damit bei schlechter Leistung schwere Arbeit im Bergwerk. Heute ist so ein Ergebnis nicht mehr möglich, weil es jetzt für jeden Sieg 3 Punkte gibt. Damals waren es wohl nur 2. Interessant und wirklich sehr kurios. Wieder was gelernt. 😊

Für heute verabschiede ich mich und gehe ins Bett. Mal sehen, ob ich es demnächst mal wieder schaffe, mehr als einen Eintrag pro Monat zu schreiben. Da ich ja auch bald im Urlaub bin, kann ich nicht garantieren, dass das diesmal klappt, aber wir schauen einfach mal.
Habt morgen einen schönen Start ins Wochenende (trotz oder vielleicht auch wegen des Fußballspiels).

Alles Liebe
eure Hannah

Montag, 10. Juni 2024

Quo vadis, Sachsen?

Intro-Mukke

Hey ihr Lieben,

jetzt hab ich es doch wieder ewig nicht geschafft, hier was zu schreiben. Dabei geht mir oft viel durch den Kopf. Ich hatte auch immer mal wieder überlegt, zu schreiben, aber ich konnte mich dann immer nicht aufraffen, den Computer anzumachen. Und dann war es oft auch schon wieder zu spät. Wie geht es euch? Mir geht es heute nicht so gut. Gesundheitlich natürlich schon, aber das Wahlergebnis macht mir echt zu schaffen. Gerade deswegen war es mir heute auch wichtig, was zu schreiben. Ich habe gestern mit die Wahl in Löbau ausgezählt und da deutete sich das Ergebnis, das wir heute alle in der Zeitung sehen, auch schon an, aber dass es so krass wird, hätte ich nicht gedacht. Diese eine Karte, wo der komplette Osten blau ist, ist furchtbar für mich. Wie kann das denn sein? Kann man immer noch sagen, dass das alles Protestwähler sind, oder ist der Großteil tatsächlich überzeugt? Warum geht es den Menschen? Lesen sie das Wahlprogramm? Wissen sie, was die AfD mit Europa oder auch mit ihrem Kreis oder ihrer Stadt vorhat? Tatsächlich muss ich zugeben, dass ich auch das Programm der Partei, die ich gestern gewählt habe, nicht vorher gelesen habe, aber ich hab Samstag immerhin den Wahl-o-mat gemacht. Da stand bei mir die AfD ganz unten. Was bedeutet das Wahlergebnis jetzt also für mich? Tatsächlich wahrscheinlich vorerst wenig. Ich bin privilegiert, das ist mir durchaus bewusst. Ich habe überhaupt kein Problem mit der aktuellen Politik (erst recht nicht mit der Europäischen) und wahrscheinlich werde ich auch in den nächsten Monaten wenig dadurch beeinflusst sein. Ich habe auch überhaupt keine Angst um meinen Lebensstandard. Ich hab eigentlich viel mehr, als ich brauche. Ich bin weiß, ich bin gebildet, ich arbeite und zahle Steuern. Gegen mich hat die AfD nichts. (Außer dass ich eine Frau bin, die noch keine Kinder hat. Das muss natürlich noch geändert werden, denn im Auge der AfD sind wir ja Gebärmaschinen.) Trotzdem macht es mir Angst, wohin sich dieses Land und vor allem der Osten bewegt. Wir haben im Herbst Landtagswahl und da können wir uns auf ein ähnlich fatales Bild einstellen. Ich hab nicht Angst um mich. Ich hab Angst um all die Minderheiten, gegen die hier Politik gemacht wird. Ich habe Angst um junge Menschen, die ihre eigene Identität suchen und nicht wissen, wer sie sind und wo sie hingehören. Dass dort Dinge zerstört werden, die aktuell wachsen. Ein Bewusstsein dafür, Verständnis. Ich hab Angst um Menschen, die nach Deutschland kommen, weil es in dem Land, aus dem sie kommen, für sie nicht mehr lebenswert ist. Die hier eine Zukunft suchen. Dass sie Ablehnung erfahren, dass sie in Schubladen gesteckt werden und sie diese Zukunft hier nicht finden. Ich habe Angst um all diejenigen, die körperlich oder geistig eingeschränkt sind. Dass sie vergessen werden und als Menschen zweiter Klasse gelten. Ich habe Angst um all die Deutschen, die nicht als deutsch angesehen werden, weil sie eine andere Hautfarbe haben, weil sie ein Kopftuch tragen oder einen anderen Namen. Menschen, die seit Jahres Diskriminierung und Rassismus erfahren. Um diese Menschen habe ich Angst, denn es wird noch schlimmer werden für sie. Ich habe Angst um junge Frauen, die von ihren Männern ausgenutzt oder misshandelt werden. Dass sie nicht mehr den Mut finden, für sich einzustehen. Dass sie weniger Gehör finden, weniger Hilfe. Ich habe Angst um unsere Erde. Gerade im Hinblick auf die Menschen an der Donau, die in den letzten Wochen so viel verloren haben, finde ich es absolut zynisch zu sagen, Extremwetter habe es doch schon immer gegeben und es wäre alles nur Panik zu behaupten, die würden sich in der letzten Zeit häufen. Ich habe Angst um Muslime und Musliminnen in Deutschland. Dass sie irgendwann ihre Religion nicht mehr frei ausüben dürfen. Dass sie angefeindet werden. Ich habe Angst um die Ukraine. Dass ihre Kultur, ihre Individualität und Selbstbestimmung geopfert wird, damit wir hier in Deutschland günstigeren Strom haben.

Ja, alles das beschäftigt mich. Und es beschäftigt mich so sehr, dass ich heute in der Bahn auf dem Weg nach Hause sogar mal in das Wahlprogramm der AfD für Europa hineingelesen habe. Da steht zum Beispiel drin, es würde gar nicht stimmen, dass in unserer Gesellschaft Rassismus und Diskriminierung ein strukturelles Problem darstellen. Dazu empfehle ich gerne die Doku "Einigkeit und Recht und Vielfalt", die sehr gut Rassismus im Fußball aufzeigt (sicher habt ihr die Umfrage mitbekommen, wonach 20% der Deutschen mehr Weiße in der Nationalmannschaft sehen wollen). Da steht auch drin, es gäbe keinen menschengemachten Klimawandel. Und dass Förderschulen zum Thema Inklusion absolut ausreichen. Dass Frauen möglichst viele Kinder bekommen sollen und Abtreibung nur in Ausnahmefällen möglich sein soll. Dass Lebensformmodelle außerhalb der Familie zwar anerkannt, aber niemals mit ihr gleichgestellt werden sollen und dass man die EU und den Euro abschaffen sollte. Außerdem sei der Kolonialismus für Deutschland ja gar nicht so schlimm gewesen und wir hätten keinen Grund, uns schuldig zu fühlen oder zu schämen. Auch sollten Ausländer keine Ärzte, Pfleger oder Apotheker werden, wenn sie zu schlecht Deutsch sprechen, man solle Geflüchteten erst Geld geben, wenn sie 10 Jahre in Deutschland ohne staatliche Hilfen gelebt und Steuern gezahlt hätten. Ach ja, und natürlich müsse man sofort alle Corona-Impfungen stoppen, damit die Menschen selbstbestimmt über ihre Gesundheit entscheiden können (es sei denn, sie würden sich gerne gegen Corona impfen lassen). Und die Menschen wählen so etwas und denken tatsächlich, dass das endlich mal sie an erster Stelle stehen, wenn die AfD an die Macht kommt. Es erschreckt mich, wie wenig Menschlichkeit da drin steckt. Also nicht dass ich super viel im Wahlprogramm einer AfD erwartet hätte, aber sind wir wirklich so weit gekommen, dass jeder nur an sich denkt? Können wir nicht auch mal ein wenig an andere denken? Uns geht es doch gut. Wir leben in Frieden. Und wir haben dieses Konstrukt namens Europäische Union, dass den Frieden in Europa stärken soll und uns auch wirtschaftlich nützt. Ein System, in dem man sich gegenseitig hilft und sich unterstützt. Und dann wählen so viele eine Partei, die das alles abschaffen will, nur weil sie mit der Bundesregierung unzufrieden sind, weil sie schnelle, stinkende Autos fahren wollen und das Gefühl haben, man würde ihnen vorschreiben, wie sie zu reden haben. Wo soll das noch hinführen?

Das musste ich mal loswerden. Ich überlege tatsächlich auch, ob ich in eine Partei eintreten sollte, um ein Zeichen zu setzen, aber ob das viel ändert, weiß ich natürlich nicht. Ich hab nun wirklich keine Zeit, auch noch Parteiarbeit zu machen. Bin mit den Gremien der Kirchgemeinde eigentlich schon gut ausgelastet. Jetzt muss ich erst Mal schlafen gehen, damit ich morgen wieder gut rauskomme.

Wegen des ernsten Themas verzichten wir heute auf einen Blick in das Kuriositätenkabinett von wikipedia, aber vielleicht melde ich mich demnächst nochmal und berichte von meinen letzten Erlebnissen. Da schauen wir dann auch wieder dort rein.

Alles Liebe

eure Hannah

Dienstag, 14. Mai 2024

Die große 30

Intromukke

Hey ihr Lieben,

hier ist er nun, der Eintrag über die große 30. Leider eine Woche zu spät, aber eher habe ich es nicht geschafft.



Tatsächlich hat mich die 30 ein wenig ausgeknockt. Seit Dienstag habe ich Halsschmerzen, Donnerstag war dann die Stimme weg und seitdem habe ich fiesen Husten. Sonntag Abend war es dann sogar kurz mein Geschmack weg. Hab ein Glas Wein getrunken und einfach nichts geschmeckt. Das lag aber wohl vor allem dran, dass die Nase zu war. Montag gesellten sich dann auch noch Kopfschmerzen dazu, so dass ich heute zuhause geblieben bin. Zum Glück fühle ich mich heute jetzt wieder besser. Ich hab viel geschlafen und mich ausgeruht. Meine Nase ist schon fast wieder frei und der Kopf schmerzt auch nicht mehr. Der Husten ist noch nicht ganz weg, aber hat deutlich nachgelassen. Eigentlich hätte ich mir für Donnerstag gerne einen Blutspende-Termin geholt, aber wenn man gerade erst erkältet war, sollte man nicht spenden, daher wird es wohl erst nächsten Monat was.

Also: Die große 30. Tatsächlich war ich vor dem Geburtstag irgendwie aufgeregter als sonst. Ich war auch schon kurz nach 4 Uhr morgens wach und konnte nicht mehr einschlafen, so dass ich dann bis kurz nach 6 mehr oder weniger wach im Bett lag. Es lag gar nicht wirklich am Geburtstag, dass ich nicht schlafen konnte. Ich hab mir mehr Gedanken ums Museum gemacht, um die Besucherzahlen, die Kulturraumförderung und das Museumsfest, das zwar gut gelaufen ist, aber finanziell nichts abgeworfen hat, so dass wir die Besucherzahlen gar nicht in den Einnahmen nachweisen können. Dass ich jetzt 30 bin, war trotzdem ein schönes Gefühl. Die 30 fühlt sich ja irgendwie an wie ein Meilenstein. Da blickt man dann zurück auf all die Dinge, die man erlebt hat, reflektiert, was man erreicht hat und was man erreichen wollte. Ich habe weder ein Haus, noch ein Kind oder einen Baum gepflanzt (das sind doch die drei großen Punkte, die man immer so sagt). Ich habe auch keine Million verdient, bin weder verlobt noch verheiratet und zum Dr. hat es auch nicht gereicht. Trotzdem finde ich, dass ich schon einiges erreicht habe. Ich war im Ausland, habe quasi mein eigenes Museum, das ich mehr oder weniger leite, ich habe ein eigenes Auto und einen tollen Freund. Ich bin schon ziemlich zufrieden mit meinem Leben. Und ich muss sagen, nach ein paar Tagen war die 30 schon gar nicht mehr so groß.

Am Tag selber hab ich nicht wirklich viel gefeiert. Ich war auf Arbeit. Dort haben mich Kollegen mit einem Kuchen überrascht. Das fand ich sehr lieb. Zusammen haben wir dann gleich ein wenig Kuchen gegessen. Ich hatte selber auch gebacken: eine Schoko-Windbeutel-Torte. Die ist mega lecker geworden. Ich hatte schon Sorge, dass ich das mit der Gelatine nicht hinbekomme, weil ich das schon mal bei einem Geburtstagskuchen vermasselt habe, aber diesmal lief es gut und die Torte war fantastisch. Sie ist ja oben auf dem Foto zu sehen. Zwei Stücke habe ich eingefroren. Die gibt es dann am Wochenende. Das wird super. 

Mir haben auch echt viele Leute auf Arbeit gratuliert. Ich wusste gar nicht, dass die das alle wissen, dass ich Geburtstag habe. Lange gearbeitet habe ich allerdings nicht. 12 Uhr bin ich nach Hause und dort war ich dann noch mit dem Auto in der Waschanlage. 

Abends war ich noch im Kirchenvorstand. Das war aber sehr anstrengend, weil die Sitzung ewig ging. 

Die eigentliche Feier ging dann am Mittwoch los. Da hatte ich frei und von Mittwoch bis Sonntag haben Leni und ich dann unser Geburtstagswochenende in Dresden gefeiert. Das war richtig schön. Wir hatten Familie von den unterschiedlichsten Seiten dabei, super Wetter und eine richtig schöne Pension, bei der wir morgens Frühstück hatten, aber auch die Küche für Mittags und Abends mit benutzen konnten und wir konnten sogar grillen. Außerdem waren wir fast die einzigen in der Pension und hatten so ganz viel Platz für uns. Das war wirklich toll. Ich werde gar nicht alles einzeln berichten, da es jetzt schon etwas spät ist und ich ins Bett muss, um morgen wieder ganz fit zu sein, aber ich zeige euch ein paar Fotos.









Ich bin sehr dankbar für die schöne Zeit mit so vielen lieben Leuten und für die schönen Geschenke, die ich bekommen habe. Obwohl ich Dresden ja schon kenne, habe ich doch auch viel neues gesehen. Ich war zum Beispiel im Verkehrsmuseum. Das hat mir sehr gefallen. Und lustigerweise habe ich dort einen alten Schulkameraden gesehen, der dort jetzt arbeitet. Ich war auch in Leipzig im RB Stadion. Freue mich sehr, dass Lenis und meine Idee, die wir im September letzten Jahres ausgetüftelt haben, so gut funktioniert hat. Das Wetter konnten wir ja nicht beeinflussen, aber so hätte man es ja nicht schöner haben können.

Jetzt muss ich leider für heute schon wieder zum Ende kommen. Es gab allerdings noch die Frage, was denn ein Knalbani-Konzert war. Knalbani ist ein Duo aus den Namen Knittel und Albani zusammengesetzt. Man kennt sie vor allem in Moritzburg an der Hochschule, da sie dort beide Dozenten waren. Einer davon ist es heute noch. Es war ein Benefizkonzert für das Brüderhaus auf dem Campus der Hochschule und es hat viel Spaß gemacht, dort zu sein. 


Nun muss ich noch mal einen Blick ins Kuriositätenkabinett werfen. Ah ja, das passt zum Geburtstag. Kennt ihr die Biotic Baking Brigade? Ihr Slogan "Torte statt Worte" hat mich gleich angesprochen. Sie nennen sich auch "Zuckerbäcker ohne Grenzen". Klingt zwar fast wie Ärzte ohne Grenzen, ist aber was ganz anderes. Die BBB hat sich zum Ziel gesetzt, Prominente (vor allem Politiker) mit Torte zu bewerfen. Unter anderem haben Sie schon Bill Gates mit Torte beworfen. Die Aktionen sollen dazu dienen, die Prominenten auf "eine normale menschliche Ebene" zurückzuholen. Ist zwar nicht die erwachsenste Art, Kritik an Politikern deutlich zu machen, aber zumindest besser als wenn jemand ernsthaft verletzt wird.

Mal sehen, was wir nächstes Mal entdecken. Ich gehe jetzt ins Bett, damit ich morgen wieder fit bin.

Alles Liebe und bis bald
eure Hannah