Montag, 18. März 2019

Des Rätsels Lösung

Hey ihr Lieben,

stellt euch folgende Situation vor: Ihr steht an einer Weggabelung in der Wüste. Ihr wollt die Wüste verlassen. Ihr wisst, einer der Wege führt aus der Wüste heraus, der andere führt euch nur noch dichter in sie hinein. Ihr wisst aber nicht, welcher Weg der richtige ist. An der Weggabelung steht ein Haus. In dem Haus wohnen zwei Brüder. Einer von ihnen sagt immer die Wahrheit, einer von ihnen lügt immer. Ihr dürft genau einem von ihnen eine Frage stellen. Dann müsst ihr einen der Wege wählen. Wenn ihr den falschen Weg wählt, werdet ihr in der Wüste verdursten. Ihr könnt nicht umkehren. (Es gibt auch kein Wasser in dem Haus, wo die Brüder wohnen. Ihr könnt auch nicht in dem Haus bleiben.) Welche Frage müsst ihr stellen, um den richtigen Weg aus der Wüste zu finden?
Ein Bild zur Einstimmung in die Situation 😉
Na, wer von euch kennt die Lösung? Dieses Rätsel hat mir vor ungefähr zehn Jahren mal ein Freund von mir beim Grillen gestellt und ich habe es den ganzen Abend nicht lösen können. Er hat mir aber auch nicht die Lösung verraten. Ich habe dann noch eine Weile daran rumgerätselt, aber weil ich keine Lösung gefunden habe, habe ich das Rätsel dann irgendwann wieder vergessen. Am Samstag ist es mir dann plötzlich wieder eingefallen und ich habe Jonathan davon erzählt. Er kannte die Lösung, ich wollte das Rätsel aber schon gerne selber lösen. Ich habe dann wieder einen Abend lang überlegt und habe es schließlich lösen können. (Na gut, Jonathan hat mir einen kleinen Tipp gegeben, aber das war nur ein Hinweis. Die Lösung habe ich trotzdem selbst gefunden.) Das war vielleicht ein tolles Gefühl. 10 Jahre lang konnte ich es nicht lösen und jetzt habe ich es tatsächlich geschafft. 😊 Falls ihr die Lösung noch nicht kennt, könnt ihr euch gerne noch selber daran versuchen. Ich will aber keine Spoiler in den Kommentaren lesen.
Das war quasi das Highlight meiner letzten Woche. Aber auch sonst geht es mir gut. Die Masterarbeit neigt sich dem Ende entgegen, ich fühle mich gesund und munter, nur das Wetter nervt. Seit gut einer Woche regnet es täglich, dazu ist es grau und kalt. Da habe ich mir mehr vom März erhofft. Na ja, zumindest der Regen soll ab morgen ja aufhören.
Was ist letzte Woche so passiert? Am Mittwoch war ich bei meiner neuen Fahrschule und habe mich angemeldet. Habe bis jetzt noch keine Fahrstunden gehabt aber schon einen Lehrer zugeteilt bekommen, der sehr ruhig und geduldig sein soll (das wurde mir zumindest gesagt). Auf dem Heimweg von der Fahrschule war ich dann das erste Mal beim "Unverpackt" in Würzburg einkaufen. Ich brauchte nur ein paar Kartoffeln und weil ich eh dort vorbeikam, habe ich gedacht, dass ich ja auch gleich im "Unverpackt" einkaufen kann. Danach war ich sehr stolz auf mich, weil ich etwas für die Umwelt getan habe (und einen Plastik-Kartoffelsack weniger wegschmeiße). Natürlich war es nur ein kleiner Schritt und ich könnte und sollte vermutlich noch viel mehr darauf achten, wie viel Plastemüll ich verursache, aber es war immerhin ein Anfang. Vielleicht gehe ich jetzt ja öfter im Unverpackt einkaufen.

❗Achtung! Im nächsten Absatz wird sehr viel über Essen gesprochen. Wenn ihr diesen Abschnitt daher umgehen wollt, um gegebenenfalls Hungerattacken zu vermeiden, könnt ihr gerne bei der nächsten Markierung weiterlesen.❗

Am Donnerstag habe ich mich mit Jonathan zum Kochen getroffen. Wenn letzte Woche die Woche der Entscheidungen war, war diese Woche vermutlich die Woche der Koch-Fails. Wir hatten beide Male große Ambitionen, aber irgendwie ist es nichts geworden. Vermutlich waren wir zu ungenau, was das Rezept anging. Am Donnerstag wollten wir eigentlich Tortilla aus Kartoffeln und Ei machen. Allerdings sind wir auf die "großartige" Idee gekommen, die Kartoffeln zu pürieren und hatten dann eine Art Kartoffelbrei, in dem aber rohe Eier waren, so dass man ihn auch nicht einfach so essen konnte. Wir hatten dann gehofft, dass der Brei irgendwie beim Braten oder im Backofen fest wird, aber das wurde er leider nicht. Man konnte das Ergebnis schon Essen (hat halt nach Kartoffeln und Ei geschmeckt), aber wir waren uns beide einig, dass wir uns beim nächsten Mal wohl doch eher an das Rezept halten, das wir beherrschen. So haben wir Donnerstag und Freitag jeweils Kartoffel-Ei-Pampe gegessen. Samstag haben wir uns dann mal was gegönnt und waren bei "Hans im Glück" Burger essen. Das war richtig lecker und obwohl es ziemlich voll und laut war, hatten wir doch einen schönen kleinen Tisch für uns alleine. Am Sonntag kam dann unser zweiter Küchen-Fail. Wir wollten so vegetarische Burgerpatties selber machen aus Hirse und Mungobohnen. Obwohl wir uns diesmal nur ganz leicht vom Originalrezept entfernt haben, kam bei uns wieder so ein Hirse-Bohnen-Brei raus, der statt zu festen Patties zu werden, ständig in der Pfanne festklebte. Wir haben ihn dann trotzdem auf ein Brötchen gestrichen und es hat ziemlich gut geschmeckt, aber ich war doch etwas frustriert, dass wir schon wieder nicht das erhoffte Ergebnis bekommen haben.


Dafür gab es Abends bei der Jahreshauptversammlung der Museumsinitiative richtig gutes Essen, so dass ich diese Woche vermutlich eher zu- als abgenommen habe. 😄
Oh weh, jetzt habe ich ganz schön viel über Essen geredet, dabei fasten ja einige von euch. Ich werde noch einen Warnhinweis einfügen, dann können die, die fasten, den Teil überspringen.

❕Ab hier könnt ihr gefahrlos weiterlesen, auch wenn ihr fastet.❕

Jetzt springe ich noch ein wenig in der Chronologie zurück, damit ihr alles wichtige aus der letzten Woche erfahrt. Am Freitag war ich wieder bei dem Museum, bei dem ich mich für die Museumspädagogik beworben habe. Wir hatten eine Einführung zum Thema Barock und ich fand es etwas schwierig, allem zu folgen, weil es doch sehr kunstgeschichtlich und theoretisch aufgebaut war, aber es war auch interessant. Wir wurden vom Museumschef herumgeführt und da geht es ja oft eher wissenschaftlich zu. Er hat uns aber zum Beispiel bei einigen Werken auch neuere Forschungsergebnisse vorgestellt, wenn er zum Beispiel der Meinung war, dass das Gemälde gar nicht von dem Maler gefertigt worden war, der auf dem Schild dazu steht. Danach hab ich mich aber ganz schön gerädert gefühlt. Ich war dann noch bei Jonathan und wir haben zusammen "Hulk" geschaut. Das war ganz interessant. Der Film ist glaube ich Anfang der 2000er entstanden und man merkt schon, dass die Sehgewohnheiten damals noch ziemlich anders waren als heute.
Am Samstag habe ich mal wieder ein wenig gepuzzelt (mein neues Puzzle) und "Drei ??? Hörspiele" gehört.


Abends waren wir dann wie gesagt bei "Hans im Glück". Das Personal da hat sich total familiär uns gegenüber verhalten und man wurde gleich geduzt. Als wir am Anfang etwas warten mussten, hat der Mann am Einlass sogar Jonathan so kurz über den Arm gestrichen, als wollte er ihn trösten, weil wir warten mussten. Das war ziemlich witzig. 😄 Jonathan und ich haben an dem Abend ein paar Rätsel aus dem Internet rausgesucht, über die wir dann während des Essens grübeln konnten. (Ich hatte ja noch das Wegrätsel und Jonathan hatte eines über Gefangene am Marterpfahl, das wir aus dem Internet hatten und dessen Lösung ich ziemlich schnell raushatte. Ich will ja nicht angeben, aber ich sag nur soviel: Jonathan hatte sein Rätsel am Ende des Abends noch nicht gelöst. 😉 Also Jonathan. Ich warte immer noch auf deine Lösung. 😘) Wir stellen uns jetzt immer mal so kleine Rätsel. Wir haben auch angefangen, Brüche im Kopf bis auf die Kommastellen auszurechnen. Das macht auch ziemlich viel Spaß. Unser letzter Bruch war 2/13. Ihr könnt euch gerne daran versuchen und mir die richtige Lösung in die Kommentare schreiben. Aber keinen Taschenrechner benutzen!
Apropos Kommentare. Ich habe gehört, die Probleme sind immer noch vorhanden. Ich schreibe euch daher mal meine Schritt-für-Schritt Anleitung hier auf, wie ich letztes Mal einen Kommentar geschrieben habe. Vielleicht hilft sie euch ja weiter.

Schritt für Schritt: Wie schreibe ich einen Kommentar

1. Zum Ende des Beitrages scrollen.

2. Kommentar eingeben.

3. Auswahl: Kommentar schreiben als: Ich habe da „Name/URL“ genommen. Das hat bei mir zumindest funktioniert.

4. Dann poppt so ein Feld auf mit „Name“ und „URL“. Das Feld URL kann man freilassen, bei Name kann man seinen Namen reinschreiben. Dann auf „Weiter“ klicken.

5. Auf "Veröffentlichen" klicken.

6. Es kommt eine Vorschau, bei der man lediglich mit einem Häkchen beweisen muss, dass man kein Roboter ist und dann nochmal auf "Veröffentlichen" klicken muss. Und...

7. ...zack, schon ist der Kommentar gepostet.

Also bei mir hat das jetzt schon zweimal funktioniert (Ihr könnt ja mal unter den letzten Einträgen nach meinen Kommentaren Ausschau halten. 😉). Natürlich muss sich keiner durch diese Anleitung bedrängt fühlen, zu kommentieren. Es soll nur eine kleine Hilfestellung sein. Selbstverständlich könnt ihr mir auch gerne anonym oder auf anderem Wege Feedback zukommen lassen. Und vielleicht sieht das bei euch ja auch ganz anders aus. Ich freue mich auf jeden Fall über jeden, der meinen Blog liest, auch wenn ihr nicht kommentiert.

Am Sonntag war ich dann bei der Jahreshauptversammlung der Museumsinitiative, bei der ich seit einem knappen Jahr regelmäßig bei den Stammtischen dabei bin. Bei der Jahreshauptversammlung werden alle Mitglieder eingeladen und der alte Vorstand legt Rechenschaft ab über seine Tätigkeiten im letzten Jahr. Dann wird er entlastet und der neue Vorstand gewählt. Da dieses Jahr noch händeringend ein viertes Vorstandsmitglied gesucht wurde (und ich nicht Nein sagen kann, wenn jemand so dringend Hilfe braucht) wurde ich spontan zur zweiten Vorsitzenden gewählt. So wie ich das verstanden habe, ist das aber gar nicht so viel Arbeit und eher ein formaler Posten. Die Hauptarbeit hat die 1. Vorsitzende. Trotzdem hört es sich natürlich wichtig an und ich bin gespannt, was die Arbeit so bringen wird. 😉
Der "Thron" der ersten Vorsitzenden 😉
Heute ging es dann wieder an die Arbeit und ich hoffe sehr, dass ich diese Woche viel schaffen werde. Am Donnerstag ist eine Einführung in der Residenz zu meiner Arbeit dort. Davon erzähle ich euch dann nächste Woche. Heute kommt ein NDW Lied, das ich früher glaube ich ganz schön fand (fragt mich bitte nicht, warum, aber ich glaube, ich mochte es. Vermutlich wegen der Stimme des Sängers. 😅): https://www.youtube.com/watch?v=fUAFvL3QRZc
Damit bin ich dann für heute am Ende angelangt. Ich hoffe, der Eintrag hat euch gefallen und ich habe mich nicht zu viel selbst gelobt. Habt eine schöne Woche, bleibt behütet und schaut gerne auch nächste Woche wieder vorbei.

Alles Liebe
eure Hannah

Montag, 11. März 2019

Die Woche der Entscheidungen

Hey ihr Lieben,

wisst ihr was? Wir gehen stetig auf den 100. Eintrag in diesem Blog zu. Ist denn das zu glauben? Ich finde es super cool. Muss gleich mal ausrechnen, wann der 100. Beitrag regulär käme und dann muss ich mir ja etwas besonderes überlegen. In meinem ersten Blog hatte ich nur 28 Einträge und hier sind wir schon bei über 90. Aber na gut, ich blogge ja jetzt auch schon fast zwei Jahre lang mehr oder weniger regelmäßig. Am 03.04.2017 kam der erste Eintrag hier online. Heute kommt der 94.(!) Wenn ich also in den nächsten Wochen regelmäßig blogge, kommt am Ostermontag mein 100. Eintrag. Das wäre wirklich ein schönes Datum. Wenn alles nach Plan läuft, ist genau zu der Zeit auch meine Masterarbeit fertig und wir haben doppelten Grund zu feiern (oder besser drei-fachen, weil Ostern ja auch ein Grund zum feiern ist). Dieses Jahr wird Ostern für mich sicher ungewohnt, weil ich fast die ganze Zeit arbeiten muss. Ich arbeite Karfreitag, Karsamstag und Ostersonntag und kann daher leider nicht nach Hause fahren. Und ich habe auch kaum Zeit, in die Ostergottesdienste zu gehen. Da werde ich mir wohl mal was überlegen müssen, wie ich Ostern trotzdem feiern kann. Ich finde, das ist ein schöner Feiertag, der unbedingt gebührend gefeiert werden sollte.
Es ist kaum zu glauben, dass schon fast wieder Mitte März ist. Wie schnell die Zeit vergeht. Ich habe zwar nicht wirklich Sorge, nicht rechtzeitig mit meiner Arbeit fertig zu werden, aber die Zeit ist natürlich trotzdem etwas, das ich im Blick behalten muss. Ich habe jetzt ein bisschen mehr als 50 Seiten, womit ich schon ziemlich zufrieden bin. Einige Lücken müssen aber noch gefüllt werden und insgesamt muss es inhaltlich natürlich stimmig und schlüssig sein. Ich hoffe, dass ich das in den nächsten Wochen hinbekomme. 70 bis 80 Seiten sollen es dann am Ende sein. Das klingt doch machbar, oder?
Die letzte Woche war durchwachsen. Ich musste ein paar Entscheidungen treffen, die mir nicht leicht gefallen sind. Nachdem ich am Mittwoch wieder eine furchtbare Fahrstunde hatte, habe ich entschieden, mich bei meiner Fahrschule abzumelden und mir eine andere zu suchen. Das war keine leichte Entscheidung, weil ich ja schon so viel Geld in die Fahrstunden investiert hatte und auch schon fast fertig bin, aber ich habe mich an einem Punkt gesehen, an dem ich mich in dieser Fahrschule mit diesem Lehrer nicht mehr verbessern konnte. Als ich mich Mittwoch früh auf die Fahrstunde vorbereitet habe, habe ich richtig gezittert. Es ging einfach nicht mehr. Deshalb habe ich gekündigt und mir eine neue Fahrschule gesucht. Morgen will ich dort hin und mich anmelden. Sie haben mir auch schon per Mail bestätigt, dass der Wechsel möglich ist. Nachdem ich gekündigt hatte, hab ich mich sehr erleichtert gefühlt, trotzdem ist es auch ein seltsames Gefühl, dass gerade alles so unvollständig ist. Ich hoffe einfach, dass ich jetzt bald die nötige Sicherheit für die Prüfung bekomme.
Die zweite Entscheidung, die anstand hatte mit dem Job zu tun, auf den ich mich noch beworben habe. Ich habe entschieden, ihn zu machen, auch wenn es vielleicht viel Einarbeitung ist, die ich dann nur für ein paar Monate nutzen kann. Zur Zeit könnte ich mir aber auch ganz gut vorstellen, in Würzburg zu bleiben, mich dann in den Monaten nach meiner Masterarbeit über Stipendien zu informieren und hier zu promovieren. Wenn meine Masterarbeit denn überhaupt so gut wird, dass ich für eine Promotion in Betracht komme. Das ist natürlich immer auch eine Frage, die mich beschäftigt: Was, wenn ich nicht gut genug bin? Vielleicht habe ich mir viel zu viel vorgenommen? Na ja, dieses Gefühl kennt wohl jeder und es wird nie ganz weggehen. Ich versuche einfach, das in meinen Augen bestmögliche Ergebnis abzuliefern. Neulich ist mir aufgefallen, dass sich diese Zeit am Ende des Studiums sehr mit dem Ende meiner Schulzeit vergleichen lässt. Ich war ähnlich angespannt, ähnlich streng mit mir selbst und gleichzeitig auch ähnlich gespannt, was die Zukunft bringen wird. Und genauso, wie ich heute sehr zufrieden mit meinem Abi bin, werde ich sicher auch bald sehr zufrieden mit meiner Masterarbeit sein.
Freitag war dann ein schöner Tag. Ich habe ihn im Laufe des Tages zum "Spontanitäts-Freitag" ernannt, weil ich morgens ganz spontan entschieden hatte, am Samstag doch zu Lenis und Lukis Einweihungsfeier nach Chemnitz zu fahren. Eigentlich wollte ich nämlich zuhause bleiben, weil ich dachte, es wird zu teuer und zu stressig, wenn mir die Zeit für die Masterarbeit fehlt, aber weil ich mit meinem Fortschritt in der letzten Woche so zufrieden war, habe ich es mir dann doch erlaubt. Ich kann mir schließlich nicht alles entgehen lassen. Ich habe außerdem beschlossen, ein Überraschungsgast zu sein, also nicht Bescheid zu sagen, dass ich doch komme. Das war gar nicht so einfach, weil ich generell schlecht darin bin, Dinge, über die ich mich freue, für mich zu behalten (ich war wirklich kurz davor, Leni einen Screenshot von meinem gekauften Ticket zu schicken, aber ich habe mich dann doch bremsen können) und Leni mich dann am Freitag Abend sogar noch angerufen hat und gefragt hat, ob sich meine Pläne geändert haben. Ich musste sie leider anlügen. 😉 Damit am Ende nicht zu wenig Essen da ist, wenn ich überraschend auftauche, habe ich Freitag Abend noch Muffins gebacken. Außerdem hatte ich nachmittags in der Bib überlegt, dass ich eigentlich Abends ins Theater gehen könnte. Wir haben in Würzburg seit kurzem das Angebot, dass Studenten kostenlos ins Theater gehen können und ich hatte das noch nicht einmal genutzt. Und da Jonathan noch in den Ferien war, ich also auch nichts besseres zu tun gehabt hätte für den Abend, habe ich mir spontan "Unsere blauen Augen" angeschaut. Es war ein interessantes Stück über Zukunftsträume, Heimat und Fremde. Ich habe nicht bei allem verstanden, was sie damit sagen wollten, aber mir hat das Stück trotzdem gut gefallen.
Am Samstag bin ich dann mit dem Fernbus nach Chemnitz gefahren. Ich bin ewig nicht mehr Fernbus gefahren, aber weil das Ticket so günstig war und der Zug nicht wesentlich schneller gewesen wäre, habe ich mich dafür entschieden. Es war eine angenehme Fahrt und alles hat gut geklappt. Musste nur einmal umsteigen und da war es ziemlich kalt, aber das was auszuhalten. Leni hat sich dann sehr über meinen Überraschungsbesuch gefreut und die Feier war wirklich schön. Alle meine Geschwister waren da und auch Freunde von Leni (und mir), die ich lange nicht gesehen hatte. Außerdem gab es viel gutes Essen. Es war eine gute Entscheidung, hinzufahren.
📷: Luki

Das war gegen Ende der Feier. Da war ich dann müde und habe auf dem Schaukelstuhl gedöst. Das Foto ist zwar unscharf, aber ich finde es trotzdem ganz schön.
📷: Luki
Sonntag ging es dann wieder zurück nach Würzburg und ich habe mich noch mit Jonathan zum Kochen getroffen. Wir haben eine Grünkernsuppe gemacht. Das habe ich noch nie probiert, aber sie war sehr lecker. Außerdem hat Jonathan mir ein Puzzle von zuhause mitgebracht. Ist das nicht mega cool? Da bekomme ich einfach mal ein Puzzle geschenkt. Es ist ein 1500 Teile Puzzle mit einer Weltkarte als Motiv und ich freue mich schon sehr darauf, es zu puzzeln und dabei Drei ??? Hörspiele zu hören.
Zum Schluss kommt natürlich noch eine weitere Entscheidung: Die, welches NDW Lied ich heute verlinken soll. Ich habe mich für einen Klassiker entschieden. Das war früher das Lieblingslied meiner Schwester. Hier in dem Video ist es leider nicht ganz zu hören, aber ich finde es immer so lustig, live Auftritte zu den Liedern zu sehen, weil man da einfach noch viel mehr sieht, was für eine andere Zeit das war. Diese Frauengruppe mit den Kostümchen und dann der Typ, der seine Hüften schwingt.  Und dazu dieser Hut. Und wie geleiert die Mädels singen. Das passt irgendwie gar nicht zu ihrem Aussehen, aber durch die Kostüme dann irgendwie doch. https://www.youtube.com/watch?v=P7_-C4L5DPA
So, das war's für heute. Wenn euch dieser Beitrag gefallen hat, lasst es mich gerne wissen. Ich habe neulich zu hören bekommen, dass viele Leute mit dem Sicherheitscode in der Kommentarfunktion nicht zurecht kommen. Ich wusste gar nicht, dass es so etwas wie einen Sicherheitscode gibt. Habe jetzt versucht, etwas umzustellen und testweise meinen letzten Beitrag selbst kommentiert, da hat alles geklappt und ich musste keine Nummern eingeben. Gebt mir gerne Rückmeldung, ob es jetzt besser funktioniert. Ansonsten freue ich mich, wenn ihr mich auch weiterhin auf dem Weg zum 100. Blogeintrag und darüber hinaus unterstützt, indem ihr das hier lest.
Ich wünsche euch allen eine schöne Woche. Passt auf euch auf und lasst euch nicht wegwehen.

Alles Liebe
eure Hannah

Dienstag, 5. März 2019

Archäologen bei der Arbeit

Hey ihr Lieben,

na, alles gut bei euch? Es ist schon wieder Dienstag und nicht Montag, aber gestern war doch der Tag, an dem Colton über den Zaun springt und da musste ich mich einfach informieren und konnte nicht bloggen. Haha, ihr habt jetzt vermutlich keine Ahnung worüber ich rede. Wer ist Colton? Welcher Zaun und vor allem warum? 
Keine Sorge, hier kommen die Antworten. Ich habe ja schon mal erzählt, ich schaue nicht den deutschen Bachelor, aber ich finde es trotzdem ziemlich witzig, mich darüber zu informieren, was so passiert ist. Gestern bin ich dann auf den amerikanischen Bachelor gestoßen. Der läuft nämlich zur Zeit auch gerade. Er heißt Colton und ist mir irgendwie tausendmal sympathischer als es je ein deutscher Bachelor war. In Amerika ist das ganze Konzept der Show noch viel absurder als in Deutschland, weil der Bachelor nämlich am Ende der Frau, die übrig bleibt, einen Heiratsantrag machen muss (also es gab wohl auch schon welche, die das nicht gemacht haben, aber eigentlich ist es das Ziel der Show). Ich meine, wie absurd ist das denn? Nicht dass es schon seltsam genug wäre so viele Frauen gleichzeitig zu daten, nein, am Ende soll er auch noch eine davon heiraten, obwohl er kurz davor vielleicht noch mit einer anderen geknutscht hat. Auf so eine Idee kann auch nur das Fernsehen kommen. (Es überrascht wohl auch niemanden, dass ein Großteil der Verlobungen nach kurzer Zeit wieder gelöst wurden.) Na ja, auf jeden Fall gab es wohl am Anfang der Staffel schon mal einen Vorschauclip, was so alles im Laufe der Zeit passiert (natürlich alles nur angedeutet, so dass man nicht wirklich daraus schlau wird) und da gab es eine Szene, in der Colton einfach mal ganz lässig über so einen bestimmt 2-3 Meter hohen Zaun gesprungen ist. Seitdem wartet ganz Amerika jede Woche darauf, dass Colton über den Zaun springt und gestern war es endlich so weit. Dummerweise gibt es von hier nach Amerika ja eine ganz schöne Zeitverschiebung, deshalb wurde das erst gesendet, als ich schon im Bett war und ich musste mich bis heute morgen gedulden, bevor ich erfahren habe, warum er über diesen Zaun springt. Ich kann nur sagen: Alles total dramatisch! Der arme Colton tut mir total leid. Das Mädchen, in das er total verliebt war, hat die Show verlassen, weil sie sich nicht bereit für eine Verlobung fühlt. Dabei hätten sie ja auch erst Mal ohne Verlobung zusammen sein können, aber vermutlich will sie ihn einfach nicht als Freund. Der arme Kerl, da ist er wütend geworden und weggegangen (und über den Zaun gesprungen). Und jetzt fragen wir uns natürlich alle, ob er jetzt stattdessen eine der zwei anderen Mädels fragen wird, das wäre ja noch seltsamer, weil die ja nur der Trostpreis wären, oder wird er leer ausgehen? Oder kommt Cassie doch zurück? Mensch, so dramatisch war der deutsche Bachelor nie. Das Finale kommt dann nächste Woche. Ich bin gespannt.
Aber na gut, lassen wir das, damit ihr euch nicht langweilt. Dann erzähle ich euch lieber was aus meinem Leben und nicht aus dem Fernsehen. Diese Woche ist irgendwie grau und öde. Jonathan ist in den Ferien, es ist die ganze Zeit grau, kalt und verregnet, morgen habe ich wieder Fahrstunde und total den Horror davor, weil ich einfach nicht Autofahren kann (wirklich, es ist schrecklich, ich habe keine Ahnung, wie ich jemals diese Prüfung bestehen soll) und dann sitzt mir natürlich die Masterarbeit im Nacken. Na ja, immerhin komme ich da ganz gut voran. Gestern und heute war ich lange in der Bibliothek und habe viel geschafft. Heute wollte ich mir eigentlich meinen traditionellen Faschings-Pfannkuchen kaufen, aber alle Bäcker hatten schon zu, als ich aus der Bib kam. (Faschingsdienstag ist hier wohl so eine Art Feiertag, wo die Geschäfte zumindest kürzer offen haben.) Vielleicht kriege ich morgen noch einen irgendwo. Morgen beginnt ja die Fastenzeit. Ich faste dieses Jahr tatsächlich mal etwas, was mir vermutlich sehr schwer fallen wird. Ich habe mir vorgenommen, bis Ostern keine Serien mehr zu schauen. Das wird glaube ich echt nicht leicht, aber dadurch habe ich dann viel mehr Zeit und kann mir andere Dinge zum entspannen suchen. Vielleicht mal wieder mit Mama telefonieren, oder ein gutes Buch lesen, Drei ??? Hörspiele hören, einen Kuchen backen, Joggen gehen (oder im Main schwimmen 😉), pünktlich bloggen, da wird mir schon etwas einfallen.
Oh Mann, ich will morgen nicht zur Fahrstunde. Das letzte Mal war so furchtbar. Wir haben das Parken geübt und ich hatte es mir extra vorher nochmal genau angeschaut, aber mein Fahrlehrer will einfach alles ganz anders, als es in den Büchern erklärt ist. Ich war den ganzen Tag danach total fertig und Jonathan hat mir erst Mal ein Eis vorbei gebracht, um mich wieder aufzuheitern. (Er ist wirklich der Beste. 💖). Dann haben wir eine archäologische Ausgrabung gemacht, um mich auf andere Gedanken zu bringen. Das war so ein Ausgrabungsset zum spielen, das Leni mir mal geschenkt hat und es hat total Spaß gemacht, das auszugraben.






Nachdem wir die Katzenmumie ausgegraben hatten, haben wir dann noch ein wenig herumgespielt und weitere Ausgrabungsbilder nachgestellt. Das war schon ein witziger Abend.



Am Donnerstag habe ich eine Antwort auf meine Bewerbung bekommen, und weil dort zur Zeit noch viele andere neue eingearbeitet werden, durfte ich Freitag gleich spontan bei der Einarbeitung dabei sein. Davor gab es noch so eine Art Bewerbungsgespräch, das war aber eher kurz. An sich könnten sie sich gut vorstellen, dass ich da arbeite, aber sie haben auch angemerkt, dass die Einarbeitung etwas Zeit in Anspruch nehmen wird und dass es sich dann natürlich nicht so lohnen würde, wenn ich nur bis Oktober bleibe. Natürlich steht das alles noch gar nicht fest, wie lange ich bleibe, aber es ist natürlich schon ein Argument. Und jetzt grübele ich halt auch viel über die Zukunft nach. Ich tendiere schon stark dazu, den Job zu machen, weil das Team sehr nett ist (unter den neuen Kollegen wären auch einige, die ich aus der Museologie kenne) und sie meinten auch, es wäre jetzt kein Problem für sie, wenn ich nur bis Oktober da bin. Das müsste ich halt entscheiden. Und klar, es gibt ja auch noch andere Gründe in Würzburg zu bleiben. Hier wohnt mein Freund, hier kenne ich Leute, ich hab einen tollen Chor hier, ich mag Würzburg, aber ich muss halt auch ein bisschen schauen, wie es dann finanziell aussieht. Wenn ich den Job jetzt mache, habe ich zwei kleine Jobs, die zusammen vermutlich ausreichen, aber der eine geht halt auch nur bis Ende Oktober und dann vielleicht wieder ab April nächsten Jahres weiter. Wenn ich jetzt beispielsweise promovieren würde und ein Stipendium hätte, könnte ich ein ziemlich cooles Leben hier haben. Dann könnte ich nebenbei die Stunden arbeiten, die ich schaffe und ich könnte an einer Promotion arbeiten. Aber ich habe ja noch kein Stipendium. Und vorerst käme jetzt eine sehr anstrengende Zeit mit viel Einarbeitung, in der ich die ganze Zeit schauen muss, wie ich alles unter einen Hut bekomme (und nicht pleite gehe). Aber es ist wenigstens was, wo ich im Museumsbereich arbeiten könnte und nicht kellnern müsste oder so. Es entspricht halbwegs meinen Qualifikationen und es könnte echt Spaß machen. Und außerdem brauche ich das Geld. Puh, ganz schön stressig, erwachsen zu sein.
Das Wochenende war dann auch schön. Freitag war ich noch beim Optiker und habe neue Kontaktlinsen bestellt. Die Optikerin meinte, ich habe eine sehr schöne Brille. 😊 Und sie kam sogar auch aus Sachsen. Freitag Abend kamen die neuen Studenten aus Ägypten am Bahnhof an und ich war mit da, um sie zu begrüßen. Das war nett. Der eine meinte gleich, er würde mein Gesicht von facebook kennen. Ob ich ägyptische Freunde dort hätte. 😄 Am Samstag waren Jonathan und ich im Kino zu "Der Junge muss an die frische Luft". Guter Film! Ansonsten habe ich gearbeitet und gelesen. Und Sonntag war es wahnsinnig laut in meinem Zimmer, weil draußen Karneval gefeiert wurde. Da bin ich lieber nicht vor die Tür gegangen.
Heute habe ich zwei der Ägypter zur Uni begleitet, damit sie den Weg zum Sprachkurs finden. Unterwegs wurde ich ständig von anderen ausländischen Studierenden angesprochen und um Hilfe gebeten. Da kam ich mir gleich ganz wichtig vor. Eine dachte sogar, ich wäre Professorin und würde einen Deutschkurs unterrichten. 😄 Ich war auch kurz in Versuchung, den Einstufungstest mitzuschreiben, aber das geht vermutlich nur mit Anmeldung und außerdem musste ich ja an meiner Masterarbeit schreiben.
So, das ist ja heute ein richtig langer Bericht geworden. Na ja, an einigen Stellen bin ich ja auch sehr ins plaudern geraten. Ich hoffe, euch hat der Beitrag trotzdem gefallen. Kommen wir zum heutigen Musikrückblick. Ehrlich gesagt, verstehe ich so gut wie gar nichts vom Text, aber kennt ihr das noch? Passt vielleicht zum Karneval. 😉
Ich werde jetzt vermutlich noch ein wenig lesen und dann nicht zu spät schlafen gehen, dann schaffe ich morgen vor der Fahrstunde noch etwas. Drückt mir gerne die Daumen, dass es eine gute Stunde wird. Ich freue mich, wenn ihr auch nächste Woche wieder vorbeischaut.
Passt auf euch auf und habt eine schöne Woche.

Alles Liebe
eure Hannah

Dienstag, 26. Februar 2019

Es wird philosophisch...

Hey ihr Lieben,

es tut mir leid. Ich hätte gestern schreiben sollen. Ich habe keine Entschuldigung dafür, dass ich es nicht getan habe. Ich habe zu viel Zeit vertrödelt und dann war es einfach zu spät. Aber heute bin ich da und ich hoffe, ihr lest den Beitrag trotzdem, auch wenn er zu spät kommt.
Gerade komme ich von der Fahrstunde. Da jemand krank geworden ist, bin ich eingesprungen und habe ein wenig einparken geübt und fahren im Stadtverkehr. Ich bin nicht zufrieden. Meine Prüfung rückt immer näher und ich fahre noch nicht so, dass ich bestehen würde. Das ärgert mich. Ich hab eh schon so viel Geld für die Fahrschule ausgegeben. Ich kann es mir nicht leisten, die Prüfung nochmal machen zu müssen. Außerdem will ich die Fahrstunden endlich weg haben. Sie fressen so viel Zeit, die mir dann für die Masterarbeit fehlt. Na ja, es hilft ja nicht. Ich kann es nicht erzwingen. Vielleicht brauche ich einfach die Zeit, bis ich richtig fahren kann.
Neulich habe ich mir mal wieder meine Bilder vom Pilgern angeschaut und eines davon ist mir besonders ins Auge gesprungen.

Einerseits mag ich die Farben, diesen leicht verwaschenen Look und die Bildaufteilung sehr. Andererseits kann man es auch so schön interpretieren. Und irgendwie finde ich es sagt, dass Gott meinen Weg mitgeht, wohin er auch führen mag. Und dass es ein schöner Weg ist, weil der Himmel so blau ist. Man könnte das Bild aber auch gut mit dem Tod in Verbindung bringen. Der Weg läuft auf das Kreuz zu. Und man sieht aber auch schon, dass die Landschaft dahinter im Tal viel schöner wird und ganz weit. Also vielleicht ist das Bild auch ein Hinweis auf die Ewigkeit. 😉 Ihr könnt mir gerne eure Interpretation in die Kommentare schreiben.
Die zweite Interpretation ist natürlich nicht ganz zufällig gewählt. Keine Angst, ich sterbe hoffentlich nicht so schnell, aber am Freitag war ich auf einer Beerdigung. Das war natürlich schon ein Ereignis, das die letzte Woche geprägt hat. Als Kind fand ich Beerdigungen immer furchtbar, aber die am Freitag war, fand ich, wirklich schön. Es war schön, wie viele aus der Familie da waren und es war eine schöne Würdigung und ein guter Abschied. 💚
Für die Beerdigung bin ich Donnerstag schon nach Chemnitz gefahren und habe bis Samstag bei Leni und Luki in der neuen Wohnung übernachtet. Donnerstag waren Freunde von uns zum Spieleabend da und auch am Freitag Abend haben Leni, Luki und ich noch ganz viele Spiele gespielt. Ich hatte am Freitag eine richtige Glückssträhne und habe mehrfach gewonnen. Das Spiel, das wir am Donnerstag gespielt haben, hatte war mit Kamelen zu tun. Das hat viel Spaß gemacht. Ich bin leider nur zweite geworden (dabei ist das Kamel doch mein Glücksbringer).

Am Freitag haben wir dann noch kurz Lenis und Lukis Nachbarin besucht. Sie ist die (oh weh, hoffentlich erzähle ich jetzt nichts falsches) Schwester meiner Urgroßmutter(?) und kennt mich und Leni schon von früher, wo wir ganz klein waren. Sie hat sich sehr gefreut, mich mal wieder zu sehen und war total süß. Zum Abschied hat sie mir sogar noch ein Paar selbstgestrickte Socken geschenkt. Jetzt habe ich auch endlich mal ein schönes, warmes Paar Wollsocken.
Kein so gutes Foto, aber die Socken sind toll!
Samstag bin ich dann zurück nach Würzburg gefahren. Während der Zugfahrt habe ich ein total schönes Buch gelesen. Es heißt "Morgen ist es Liebe" von Monika Maifeld. Ich weiß, der Titel ist etwas nichtssagend, aber die Geschichte ist wirklich schön. Ich kann es nur empfehlen.
Sonntag war ich mal wieder im Gottesdienst und habe den ersten "Faschingsgottesdienst" meines Lebens erlebt. Es waren richtig viele Leute da, teils in Kostüm, außerdem wurde der Gottesdienst von der Dekanatsmusikschule ausgestaltet und so gut wie alles war in Versform. Sogar die Predigt. Dadurch habe ich zwar nicht so genau verstanden, worüber überhaupt gepredigt wurde (irgendwas mit Weißheit), aber es war schon irgendwie lustig. Habe dann abends in der Losung den Predigttext nochmal nachlesen wollen, aber das war was ganz anderes. Keine Ahnung, über was sie da genau gepredigt hat. 😄 Hauptsache, die Leute hatten Spaß.
Am Montag war ich mit Jonathan spazieren. Wir hatten beim Spaziergang einen Tag vorher ein Waldstück entdeckt, wohin wir mal laufen wollten. Ich war erst sehr skeptisch und dachte, wir würden niemals dort ankommen, aber wir haben den Weg dann doch erstaunlich gut gefunden und es war eine wirklich schöne Strecke. Unterwegs sind wir an einem Wohnheim vorbeigekommen, das aussieht wie eine riesige Festung. Dann ging auch gerade noch die Sonne unter. Das war schon ein cooler Anblick. Als wir weiter gelaufen sind, haben wir außerdem einen kleinen Spielplatz entdeckt, der als Schafherde gestaltet ist. Wirklich süß.


Heute hatte ich zwei Fahrstunden und habe außerdem eine Bewerbung abgeschickt. Da mein Job in der Residenz ab April ja nur eine Viertel-Stelle ist, muss ich mir noch was anderes suchen, um über die Runden zu kommen. Jetzt habe ich mich heute mal auf eine vielversprechende Ausschreibung beworben und bin gespannt, wie die Rückmeldung ausfällt.
Als ich bei Leni war, hat sie mir übrigens unsere alte Kamera mitgegeben und da war noch eine Speicherkarte drin. Und da ich schon immer ein Sammler war, habe ich damals ganz viele meiner Lieblingsbilder auf meiner Speicherkarte gelassen, falls ich sie mir mal irgendwann anschauen will. Da finden sich neben ganz vielen Zwillingsbildern auch zahlreiche Fotos mit Freunden von uns und auch immer wieder Bilder von Jungs, in die ich mal mehr und mal weniger heftig verknallt war (es ist aber nie was daraus geworden). 😁 Aber worauf ich eigentlich hinaus will, ist was ganz anderes. Auf dieser Speicherkarte befindet sich nämlich auch immer noch das Bild, das ich lange Zeit für das beste Bild hielt, das ich jemals gemacht habe. Es ist entstanden, als ich das erste Mal mit Leni und Papa in Berlin war. Ich war wahrscheinlich etwa 16 zu der Zeit und ich kann mich noch gut an den ersten Abend erinnern. Es war ein warmer Sommerabend und wir waren mit einem ehemaligen Schulfreund von Papa unterwegs. Eigentlich hieß er anders, aber wir haben ihn glaube ich Robby genannt. Robby war glaube ich Schauspieler oder so was cooles und er hatte eine tolle Wohnung im Prenzlauer Berg, wo wir an dem Wochenende übernachten durften. Wir sind dann zusammen im Mauerpark gewesen (wo das tolle Bild entstanden ist) und ich war damals total fasziniert von dieser Stadt und der Atmosphäre da. Anschließend haben wir uns dann noch irgendwo ein Eis gekauft. Der Abend war für mich so schön, aufregend und zugleich entspannt, dass ich damals beschlossen habe, dass ich in Berlin studieren will. Und so kam es, dass ich irgendwann in Berlin gelandet bin. Jetzt wohne ich mittlerweile schon nicht mehr dort, aber das Foto existiert noch und ich finde es immer noch irgendwie faszinierend und cool (genauso wie Berlin).

Hach, das war ein schöner kleiner Ausflug in die Vergangenheit. Da machen wir doch gleich weiter mit dem Lied der Neuen Deutschen Welle. Kennt ihr das noch? https://www.youtube.com/watch?v=cIp-P3pz2NI Worum es in dem Lied thematisch geht, habe ich als Kind natürlich nicht verstanden. Aber ich kann mich definitiv erinnern, dass ich es gehört habe. Aber wie monoton er das singt. Dass das damals cool war, kann man sich heute gar nicht mehr richtig vorstellen, oder?
So, ihr Lieben, damit bin ich für heute am Ende angelangt. Ich hoffe, dass ich nächste Woche wieder pünktlich bin. Diese Woche könnt ihr eure Daumen übrigens noch schonen. Erst frühestens nächste Woche wird es für mich ernst was den Führerschein angeht. (Seht ihr, wie gut ich es hinbekomme, keinem von meiner Fahrprüfung zu erzählen? Ach, was soll's. Ihr kriegt ja eh das meiste mit. 😄)
Jetzt habe ich irgendwie Hunger. Habe wohl zu früh Abendbrot gegessen. Na ja, bis zum Frühstück muss ich jetzt durchhalten. Vielleicht hilft es mir, eher aufzustehen. (Oder ich esse noch ein paar Kekse vorm Schlafengehen. 😉 Neulich hatte ich so Hunger, dass ich mir auf dem Weg von der Uni nach Hause eine Gebäckmischung gekauft habe. Die muss jetzt immer herhalten, wenn ich zwischendurch Hunger habe. Das ist ja das Schöne am erwachsen sein und alleine leben. Man kann essen was man will, wann man es will. Aber ihr habt sicher recht - ich gehe mal davon aus, dass ihr mir das jetzt sagen würdet - es ist sicher besser, bis zum Frühstück zu warten.)
Dann bleibt mir nur noch, euch eine schöne Woche zu wünschen. Passt auf euch auf und genießt die Sonne. Wenn euch der Beitrag gefallen hat, freue ich mich über Feedback (wenn nicht, nicht 😉).

Alles Liebe
eure Hannah

Montag, 18. Februar 2019

Phantastische Melodien

Hey ihr Lieben,

ich hoffe, euch geht es gut und ihr hattet eine schöne Woche. Ich komme gerade von einem Spaziergang im Residenzgarten wieder. Es ist zwar noch ziemlich kalt, aber die Sonne hat so schön geschienen, dass ich mir das erste Eis für dieses Jahr gekauft habe. Ich war mal ganz abenteuerlustig und habe die Sorte Mango-Chili ausprobiert. Das war ein bisschen scharf. 😉 Das Ein kam frisch aus der Kühlung und der arme Verkäufer tat mir total leid, weil er so Mühe hatte, mit der Kelle eine halbwegs ordentliche Kugel hinzubekommen. Ich hätte ihm fast Trinkgeld gegeben, aber dafür war ich dann doch zu geizig.


Wusstet ihr übrigens, dass man Fotos von der Residenz und dem Residenzgarten nur für private Zwecke benutzen darf? Das hab ich neulich gelesen. Na ja, ich verdiene ja kein Geld mit dem Blog, da kann das noch als privater Zweck durchgehen, oder? Kennt sich da jemand mit der Rechtslage aus? Ich bin immer total unsicher, was mit "privater Zweck" gemeint ist.
Aber zurück zum plötzlichen Frühlingseinbruch. Am Freitag und Samstag war es sogar so warm, dass Jonathan schon wieder das erste Mal im Main schwimmen war. Mich konnte er noch nicht dazu überreden. Ich kann es mir gerade nicht leisten, krank zu werden, aber er war fest davon überzeugt, schwimmen gehen zu müssen, da er letztes Jahr auch schon am 16. Februar das erste Mal wieder schwimmen war. Und zum Glück hat das Wetter ja gepasst. Da hätte es ihn echt schlimmer treffen können. 😄
Aber ich fange schon wieder an, kreuz und quer zu berichten, deswegen ordnen wir das ganze Mal lieber ein wenig. Letzten Dienstag war ich schwimmen (im Schwimmbad^^) und danach hatten wir Fachschaftssitzung. Am Mittwoch und Donnerstag war ich in der Bib zum Arbeiten, weil ich das Gefühl hatte, dort besser voranzukommen als Zuhause und es hat ganz gut geklappt. Gerade bin ich zwar mal wieder in so einem Loch, wo ich keine Ahnung habe, was ich eigentlich schreiben soll, aber ich komme schon voran und bin noch zuversichtlich, den Zeitplan einhalten zu können. Am Donnerstag war ja Valentinstag. Den Anlass habe ich genutzt und Jonathan überredet, eine romantische Komödie mit mir anzuschauen. Eigentlich wollte ich was richtig kitschiges, aber es ist dann doch auch etwas tiefsinniger geworden. Wir haben "Alles eine Frage der Zeit" geschaut. Jonathan hat zwar am Anfang immer dazwischen gequatscht, dass es ja nicht sooo spannend wäre, aber am Ende hat ihm der Film doch ganz gut gefallen. 😊 Dazu haben wir Schokofondue gemacht und noch einen Salat gegessen. Es war ein richtig schöner Abend.




Am Freitag hatte ich eine lange Chorprobe, weil Samstag unser großes Konzert war. Ich hab wieder eine kleine Rolle gehabt und dafür mussten wir als Gruppe eine Choreographie einstudieren. Das war gar nicht so einfach, hat aber sehr viel Spaß gemacht. Die Konzerte sind auch immer eine schöne Gelegenheit, die Leute im Chor etwas besser kennen zu lernen. Das Mädchen, das auf dem Podest neben mir stand, kannte ich nämlich noch gar nicht. Da konnten wir zwischendurch ein wenig plaudern. Am Samstag war dann der große Auftritt.

Ich hatte sehr viel Spaß beim Konzert. Ich mag die Lieder, die wir im Chor singen, und die Leute, und die vielen lustigen Ideen, die immer in unserem Theaterstück vorkommen. Diesmal ging es um eine märchenhafte Welt: Den Wald der klingenden Bäume. Darin leben die "Phantastischen Melodien", das sind Tiere, die Musik in sich tragen. Es war wieder eine sehr schöne Geschichte. Ich durfte einen Flamingo spielen. Die Flamingos sind natürlich auch phantastische Melodien (Das war mein einziger Satz. Auf die Frage "Und ihr seid wirklich fantastische Melodien?", musste ich mit "Na klar, was denn sonst?" antworten.) aber sie sind ziemlich chaotisch und vermasseln immer die "Beinwechsel" in ihrer Choreo. Unser Oberflamingo war der größte Mann bei uns im Chor. Wir restlichen Flamingos waren alle Mädels und ungefähr gleich groß. Er hat uns dann immer "Ladies" genannt. Es gibt ein (wie ich finde) sehr schönes Bild von uns als Flamingos im Kostüm und obwohl ich die anderen alle nicht gefragt habe, ob ich es verwenden darf, mache ich es jetzt einfach. Die haben alle Masken auf und sind deswegen ausreichend anonymisiert. 😉


Nach dem Konzert gab es noch eine Party und dafür hatte ich einen Schoko-Bananen Kuchen gebacken. Der ist sehr lecker geworden. Es tat mir fast leid, dass ich die Reste, als ich gegangen bin, nicht mit nach Hause nehmen konnte, dann hätte ich ihn alleine aufessen können. Aber ich glaube, die anderen haben ihn schon noch alle bekommen. (Oder jemand hat ihn dann mitgenommen. Auf diese Person bin ich sehr neidisch.😄) Hier kommen noch mehr Flamingo-Fotos von mir:


Am Sonntag hab ich mir dann eine Pause gegönnt und ein wenig gefaulenzt. Meine Begeisterung für den neuen Charakter bei Flash, von der ich letzte Woche erzählt habe, hat sich übrigens auf ein neues Feld verzogen. Ich habe ein wunderschönes neues Musical entdeckt (bzw. hatte Leni mir mal davon erzählt und ich dachte, ich schaue es mir mal an) und jetzt höre ich ständig diese Lieder. Sie sind soooo schön. Außerdem sind die Charaktere auch total cool und die Geschichte ist so berührend. Es wäre bestimmt toll, das mal live zu sehen. Leider gibt es das Musical bisher nur in Amerika, aber Ende des Jahres kommt es nach London. Vielleicht kann ich Leni dann mal dazu überreden, dass wir zusammen hinfahren und es uns anschauen. Also das Musical heißt "Dear Evan Hansen" und ich kann nur jedem empfehlen, sich die Lieder auf youtube anzuschauen. Deshalb gibt es heute mal ausnahmsweise kein Lied der NDW von mir verlinkt, sondern ein Lied aus Dear Evan Hansen: https://www.youtube.com/watch?v=h9rf5wFq3zk (es funktioniert jedoch besser, wenn man ein wenig den Text versteht^^). Und hört euch gerne noch die anderen Lieder an. Mein Lieblingslied ist "Sincerely, Me" (obwohl es echt schwer ist, sich zu entscheiden, weil die alle so schön sind. Ihr könnt mir gerne in die Kommentare schreiben, welches Lied euch am besten gefällt. Das würde mich echt interessieren.)
Mein Fahrlehrer ist immer noch krank, weshalb sich meine Prüfung noch ein wenig nach hinten verschiebt. Einerseits ist das natürlich gut, andererseits hätte ich es auch gerne irgendwann mal weg (vorausgesetzt natürlich, ich bestehe). Morgen habe ich trotzdem schon mal eine Nachtfahrt bei einem anderen Fahrlehrer (dann habe ich mit allen Fahrlehrern, die in der Fahrschule arbeiten, mal eine Stunde gehabt). Mal schauen, was er so sagt. Hoffentlich übersehe ich in der Dunkelheit niemanden. 😏 Nächste Woche erfahrt ihr dann, wie ich mich geschlagen habe.
Für heute bin ich erst Mal am Ende angelangt. Über euer Feedback würde ich mich wie immer sehr freuen. Ich hoffe, ihr seid wohlauf bzw. werdet schnell wieder gesund (von einigen von euch weiß ich ja, dass sie krank sind).

Alles Liebe und bis bald
eure Hannah

Montag, 11. Februar 2019

Theaterglück

Hey ihr Lieben,

ich weiß jetzt schon, dass dieser Eintrag vermutlich nicht besonders lang wird, weil ich schon wieder das Gefühl habe, kaum etwas zu erzählen zu haben, aber es ist Montag und ich habe trotzdem Lust, ein bisschen was für euch zu schreiben. Ich hoffe, euch geht es gut und ihr hattet eine schöne letzte Woche. Ich war bis Dienstag ja noch zuhause und bin dann wieder nach Würzburg gefahren. Am Mittwoch hatte ich Fahrstunde und mein Fahrlehrer ist der Meinung, ich bin jetzt bereit für eine Prüfung. Ich weiß nicht wirklich, ob ich mich schon bereit fühle. Auf der Autobahn läuft es ganz gut, aber es gibt so viele kleine Sachen, die man in der Stadt falsch machen kann. Na ja, ein paar Wochen Zeit habe ich noch und ich fahre wirklich nicht schlecht in letzter Zeit. Wenn er sagt, ich kann das schaffen, bin ich also mal zuversichtlich. Und ich habe ja mittlerweile auch genug Geld für die Fahrschule ausgegeben. In der Fahrschule geben sie einem immer den Tipp, möglichst wenigen Leuten vom Prüfungstermin zu erzählen, deswegen werde ich euch wohl nicht den genauen Tag nennen, aber ihr könnt ja vorsorglich schon mal für die nächsten Wochen Daumen drücken. Und wenn ich bestehe, kriegt ihr es natürlich mit. 😉
Freitag war meine Italienisch-Klausur. Es war das erste Mal, dass ich tatsächlich das Gefühl hatte, ausreichend Zeit für eine Italienisch-Klausur zu haben. Sonst ist die Zeit immer so knapp bemessen und man hat am Ende nur noch 10 Minuten, um einen halbwegs vernünftigen Text zu schreiben, aber diesmal hat es erstaunlich gut gepasst. Ich war aber auch ziemlich entspannt und habe mich wenig mit Grübeln aufgehalten. Eigentlich habe ich ein gutes Gefühl, aber ich kann die Sprachklausuren immer nicht so gut einschätzen. Wird schon gepasst haben. Mein Plan ist es, im nächsten Semester noch den B2 Kurs zu machen. So lange ich an der Uni eingeschrieben bin, kann ich ja das Angebot noch nutzen. Und jetzt habe ich auch mittlerweile das Gefühl, es ganz gut zu können. Irgendwann muss ich dann auch mal nach Italien fahren und meine neuen Sprachkenntnisse testen, aber im Moment habe ich weder Zeit noch Geld dafür.
Am Samstag Abend war ich mit Jonathan im Theater und wir haben uns "Tschick" angeschaut. Das Stück habe ich zwar schon mehrfach in unterschiedlichen Ausführungen im Theater gesehen, aber es ist immer wieder schön. Diesmal haben mir besonders die Darsteller gefallen, weil sie so gut auf die Rollen gepasst haben. Vor allem der Maik war echt gut getroffen fand ich. Und überhaupt ist die Geschichte ja einfach schön. Das Stück ging nur 90 Minuten, aber ich war den ganzen Abend noch ganz glücklich über dieses schöne Stück. Es war ein schönes Gefühl.

Lustigerweise habe ich den Pfarrer aus meiner Gemeinde im Theater getroffen und er hat mich sogar gegrüßt. Manchmal ist die Welt echt klein. (Oder Würzburg ist einfach so klein, dass man ab und zu halt auch mal Leute trifft, die man kennt. 😉)
Demnächst läuft in Würzburg sogar ein italienisches Stück im Theater (also auf italienisch mit deutschen Übertiteln). Mal schauen, ob ich mir das anschaue. Lust hätte ich schon.
Gestern war sehr ungemütliches Wetter in Würzburg. Eigentlich wollten Jonathan und ich spazieren gehen, aber weil es geregnet hat, haben wir uns stattdessen dann einen Film angeschaut: "Easy Rider", so ein Roadmovie aus den 60ern über zwei Biker. Am Anfang war ich mir sehr unsicher, was ich von dem Film halten soll (es wurde auch ewig nichts richtiges gesagt. Das war vielleicht nervig!), aber dann fand ich ihn doch ganz gut. Die Handlung ist etwas seltsam an einigen Stellen, aber insgesamt ist es ein Film, der zum Nachdenken anregt. Außerdem hat er ziemlich gute Musik. Also ausdrücklich empfehlen würde ich ihn jetzt nicht gerade, aber man kann ihn sich schon mal anschauen. 😉
Heute waren ich im Rathaus um mich mit meiner Unterschrift beim Bürgerbegehren für die Zukunft der Bienen einzusetzen. Jonathan meinte, noch haben sie nicht genug Unterschriften. Bin mal gespannt, wie es ausgeht. Ich habe meinen Teil getan.
Diese Woche werde ich wohl viel am Schreibtisch sitzen. Mein Fahrlehrer ist krank, so dass wir die Fahrstunden morgen und übermorgen auf nächste Woche verschieben mussten. Aber ist mir ganz recht, wenn ich Zeit zum Arbeiten habe. Dann darf ich mich nur nicht ablenken lassen. Bei Flash ist jetzt ein neuer Charakter aufgetaucht und der ist so witzig, dass ich am liebsten ganz viel Flash schauen würde. Aber ich kriege das schon hin.
Das NDW Lied verbreitet heute ganz viel Energie und Motivation: https://www.youtube.com/watch?v=rmHQM4C5h48.
So, damit bin ich schon wieder am Ende meines kurzen Beitrags angekommen. Ich freue mich, wenn es euch gefallen hat. Schreibt es mir gerne in die Kommentare. Mein Test zur Abo-Funktion hat übrigens funktioniert. Also ich hab eine Mail bekommen, dass es einen neuen Eintrag gibt. Die kam zwar erst einen Tag später an, aber es kam eine an. Also theoretisch müsste sie funktionieren.
Bleibt behütet und habt eine schöne Woche.

Alles Liebe
eure Hannah

Montag, 4. Februar 2019

Familie

Hey ihr Lieben,

ich grüße euch aus Reichenberg. Da ich nicht wusste, wann ich das nächste Mal die Zeit habe, nach Hause zu fahren, habe ich das Wochenende bei meinen Eltern um zwei Tage verlängert und fahre erst morgen zurück nach Würzburg. Gerade habe ich noch mit Mama und Papa Kuhhandel gespielt. Der Grund, warum ich nach Hause gefahren bin, war ein Geburtstag innerhalb der Familie den wir groß gefeiert haben. Es war schön, alle mal wieder zu sehen und es war auch ein schönes Fest.
Die letzte Woche verlief sehr gut bei mir. Ich habe tatsächlich eine Zusage für den Job bekommen und werde jetzt ab Mitte April Leute durch die Würzburger Residenz führen. Es ist leider nur eine kleine Stelle, aber ich freue mich trotzdem sehr über die Chance, viele neue Erfahrungen sammeln zu können. Und die Residenz ist einfach wunderschön (von Innen und Außen). Das wird glaube ich eine schöne Zeit werden.
Am Mittwoch hatten wir die erste Theaterprobe für unser Chorkonzert. (Das Konzert ist immer mit einem kleinen Theaterstück verbunden, das eine aus dem Chor selbst geschrieben hat und das die Lieder dann quasi thematisch etwas einbettet.) Nachdem ich beim letzten Konzert irgendwie viele kleine Rollen und dadurch doch irgendwie recht viel zu tun hatte, habe ich diesmal nur eine kleine Rolle mit einem Satz (und einem Tanz, den wir aufführen sollen). Das wird sehr lustig werden und ich freue mich schon darauf.
Die erste Fahrstunde auf der Autobahn verlief sehr gut. In der Stadt habe ich noch ein paar Probleme, aber mein Fahrlehrer meinte ganz zuversichtlich, dass wir die auch noch wegbekommen vor der Prüfung.
Am Freitag hatte ich dann etwas Stress, weil wir in Italienisch noch Übungen für die Klausur nächste Woche gemacht haben und das dauerte dann etwas länger. Dann musste ich mich beeilen, um zuhause noch alles einpacken zu können und den Zug zu erreichen. Im Endeffekt war ich dann aber pünktlich am Bahnhof (aber der Zug hatte 10 Minuten Verspätung). Überhaupt kamen die Züge auf der Hinfahrt beide verspätet. Ich hoffe, das klappt morgen besser. Ich fahre mittags zurück, da werden die Züge bestimmt schön leer sein.
Am Freitag war mein Onkel mit seiner Familie zum Abendessen da. Er hat vier Kinder. Da war es sehr laut und chaotisch. Aber die sind schon süß. Es ist nur anstrengend, wenn sie alle durcheinander reden und alle Fragen fünfmal stellen, weil sie sie sofort und auf der Stelle beantwortet haben wollen. Und sie haben mir meinen Fruchtzwerg weg gegessen. Obwohl sie alle schon einen eigenen gegessen hatten. Nicht nett! Also bei uns wurde da früher ganz genau drauf geachtet, dass es gerecht zugeht. Leni und ich haben alles abgezählt und immer vorher gefragt, wie viel für jeden da ist. 😉
Am Samstag war dann der Geburtstag. Da es ein 80. Geburtstag war, ging es schon mittags los und nur bis zum Nachmittag. Es gab sehr leckeres Essen und ich habe mich nett mit den Verwandten unterhalten. Als ich dann mit meinem Bruder und meiner Schwester über Gehälter und Steuern geredet habe, ist mir mit Entsetzen aufgefallen, wie erwachsen wir doch alle geworden sind. Ich werde echt alt! 😧 Es gab auch eine Fotoshow mit alten Fotos. Ich fand es echt interessant, die Geschichten aus den alten Zeiten zu hören. (Habe mir dann abends zuhause gleich unsere alten Fotos angeschaut. Da waren echt süße Bilder dabei.)
Vor dem Kaffeetrinken haben wir dann noch eine Fahrt mit der Fähre über die Elbe gemacht. Leider hat es stark geregnet und war deshalb ziemlich ungemütlich. Aber dafür hatte man einen ganz schönen Blick auf die Silhouette der Stadt (also schön in Anbetracht der Umstände. Es war natürlich trotzdem noch total grau, aber ich finde, das Foto ist ganz cool geworden).


Dann gab es Kaffee und Kuchen und zum Abschluss noch eine kleine Andacht. Abends waren Leni und Luki dann noch zum Abendessen bei uns und wir haben wie gesagt ein paar alte Fotos angeschaut. Das war ein schöner Tagesabschluss.


Fotocredits gehen hier wieder an Luki. :)
Am nächsten Tag waren wir bei Oma. Vorher sind wir noch kurz bei Lenis und Lukis neuer Wohnung vorbei gefahren (sie sind umgezogen, aber wenn ihr mehr darüber wissen wollt, müsst ihr sie schon selber fragen. 😉). Die Wohnung ist sehr schön groß und hell und es gab leckere Nudeln zu Essen. Ich glaube, bei ihnen kann man es sich gut gehen lassen. 😊 Oma geht es leider nicht so gut, aber sie hat sich über unseren Besuch gefreut, wir haben zusammen ein wenig gesungen und ich war ganz glücklich, dass sie sogar ein bisschen was von meinem Kuchen gegessen hat. (Sie meinte, er wäre "ganz was feines". 😊 Am Tag vorher hieß es noch, er wäre lecker, aber "schon ziemlich gehaltvoll".) Den ganzen Sonntag über hat es ziemlich stark geschneit und wir hatten ganz schön Mühe mit dem Auto, weil die Straßen (sogar die Autobahn) nur sehr schlecht geräumt waren, aber zum Glück sind wir gesund wieder zuhause angekommen. Es hat nur ein wenig länger gedauert.
Heute haben Mama und ich dann noch einen kleinen Schneespaziergang gemacht, weil das Wetter richtig schön war. Es hat zwar schon wieder angefangen, ein wenig zu tauen, aber man konnte schöne Fotos machen.










Später habe ich dann noch ein bisschen für Italienisch gelernt und vorhin haben wir eben Kuhhandel gespielt. Ich bin Zweite geworden (von Dreien). Jetzt geht es morgen wieder zurück nach Würzburg und es gibt wieder einiges zu tun. Jetzt, wo ich ab April einen Job habe, muss ich mir doppelt Mühe geben, dass ich meinen Zeitplan einhalte, damit ich die Masterarbeit rechtzeitig abgeben kann. Leider habe ich gehört, dass in Würzburg gar kein Schnee liegt. Das ist schade. Passend dazu gibt es heute eine Erinnerung von mir an dieses Lied der Neuen Deutschen Welle: https://www.youtube.com/watch?v=bIIGKV27FaY.
Das war es schon wieder für heute. Ich freue mich, wenn euch dieser Eintrag gefallen hat. Ich habe übrigens gehört, dass es Probleme gab mit der Abo-Funktion. Ich habe sie jetzt selber mal eingestellt und schaue, ob ich eine Mail erhalte, wenn der Eintrag hier hochgeladen ist. Ich werde euch dann davon berichten, ob es geklappt hat oder nicht. Ich freue mich immer sehr über euer Feedback (über welche Kanäle auch immer).
Bleibt gesund und schaut gerne auch nächste Woche wieder vorbei.

Bis dahin alles Liebe.
Eure Hannah